Rückblick auf den Seegottesdienst

Am 16.08.2026 feierte die Evangelische Kirchgemeinde ihren traditionellen Seegottesdienst auf der Luxburgwiese. Bei diesem besonderen Gottesdienst wurden auch die neuen Religionsschülerinnen und Religionsschüler der 3. Klasse herzlich willkommen geheissen.

Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die biblische Geschichte von Petrus, der es wagt, aus dem sicheren Boot zu steigen und Jesus über das Wasser entgegenzugehen. Die Kinder hatten sich bereits am Relinachmittag mit der Geschichte beschäftigt und brachten sie im Gottesdienst als Theaterstück auf die Bühne.

Dabei wurde schnell deutlich: Über das Wasser laufen können wir Menschen wohl tatsächlich nicht. Und doch kennen wir Situationen, in denen auch wir einen mutigen Schritt wagen müssen, besonders dann, wenn etwas Neues beginnt. Petrus vertraut, steigt aus dem Boot und geht los. Als der Wind stärker wird, bekommt er Angst und beginnt zu sinken. Doch Jesus lässt ihn nicht allein, sondern streckt ihm die Hand entgegen und hält ihn fest.

So wurde die Geschichte auch zu einem schönen Bild für den Beginn des neuen Schuljahres und den Start der Drittklässlerinnen und Drittklässler in den Religionsunterricht: Nicht immer wissen wir vorher, ob alles gelingt. Manchmal braucht es Mut, den ersten Schritt zu machen. Und manchmal brauchen wir jemanden, der uns die Hand reicht.

Klangvoll begleitet wurde der Gottesdienst von der Musikgesellschaft Neukirch-Egnach, die auch in diesem Jahr für eine besondere Atmosphäre sorgte.

Nach der Feier blieb noch Zeit für Begegnungen und Gespräche bei einem gemeinsamen Zmittag. So wurde der Seegottesdienst einmal mehr zu einem schönen Anlass für Gross und Klein und zu einem gelungenen gemeinsamen Start ins neue Schuljahr.

Kendra Philipp


Rückblick Sommerlager

Vom 4. bis 10. Juli 2026 verbrachten 33 Kinder gemeinsam mit 13 Leiterinnen und Leitern eine erlebnisreiche Sommerlagerwoche in Gais. Unter dem Motto Disneyland im Chaos erwartete uns eine Woche voller Abenteuer, Spiel, Gemeinschaft und wertvoller Begegnungen.

Schon nach kurzer Zeit war spürbar, wie aus vielen einzelnen Kindern und Jugendlichen eine echte Gemeinschaft entstand. Es wurde gelacht, gespielt, miteinander gegessen und unzählige Gespräche geführt. Für besonders viel Abkühlung und gute Stimmung sorgten die spontanen Wasserschlachten, bei denen Gross und Klein gleichermassen mit Begeisterung dabei waren.

Ein roter Faden der Woche war unser Theater, angelehnt an den Film Ralph reicht's. Tag für Tag tauchten neue Disney-Figuren auf und brachten Disneyland durcheinander. Dabei wurde deutlich: Gerade mitten im Chaos sind Zusammenhalt, Freundschaft und gegenseitige Unterstützung besonders wichtig. Auch das abwechslungsreiche Programm bot für alle etwas: Wanderung, Geländespiel, Basteln, Schwimmbad, Filmabend und Schlussabend sorgten für viele schöne Erinnerungen. Ein besonderes Highlight war der Wellnessabend, bei dem die Kinder mit Gesichtsmasken, Handpflege, bunten Nägeln oder verschiedenen Frisuren Neues ausprobieren konnten. Es war schön zu sehen, mit wie viel Offenheit und Freude alle dabei waren.

Neben Spiel und Spass nahmen wir uns täglich Zeit für Inputs und Kleingruppen. Gemeinsam dachten wir darüber nach, dass das Leben nicht immer perfekt verläuft, und dass Gott uns auch mitten im Chaos begleitet, Hoffnung schenkt und trägt. Dankbar blicken wir auf eine Woche voller Gemeinschaft zurück, in der Freundschaften entstanden und viele unvergessliche Erinnerungen geschaffen wurden.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Leiterinnen und Leitern für ihren Einsatz, allen Eltern für ihr Vertrauen sowie allen, die unser Sommerlager unterstützt haben.

Kendra Philipp


Seniorenferien der Evangelischen Kirchgemeinde Egnach im Berneroberland

Am Sonntagmorgen besammelte sich eine aufgestellte Schar Seniorinnen und Senioren bei der Rietzelg. Beim Bahnhof Egnach stiegen weitere erwartungsfrohe Teilnehmer zu. Unser Chauffeur Walter brachte uns mit dem Apfelcar sicher an unser Ferienziel, das Hotel Artos in Interlaken. Unterwegs stoppten wir in Brienz und besichtigten unter fachkundiger Führung das Schnitzerei-Museum. Unser Leiterteam Esther, Regula und Hans hatte für jeden Tag ein tolles Programm zusammengestellt. Bei allen Ausflügen teilten wir uns in drei Gruppen auf. So konnte jeder nach seinen Bedürfnissen wandern, spazieren oder geniessen.

Der erste Ausflug führte uns mit der historischen Zahnradbahn zur Schynige Platte. Hier gab es verschiedene Rundwanderwege mit Besichtigung des schönen Alpengartens. Beim zweiten Ausflug brachte uns der Car auf die Grimmialp im Diemtigtal. Das war der Ferienort von Albert Schweitzer, dem auch ein Themenweg mit Infotafeln gewidmet ist. Am Mittwoch besuchten wir das Freilichtmuseum Ballenberg. Hier boten sich unbegrenzte Möglichkeiten, sich zu verweilen. Ein Höhepunkt war sicher der Besuch des Landschaftstheaters, das diesen Sommer auf dem Ballenberg gespielt wird. Es begann schon am frühen Abend mit einem reichhaltigen Bankett. Um 20 Uhr begann die Aufführung «Die Akte Zybach». Das Grimseldrama beruht auf einer wahren Geschichte und greift das Thema vom ersten grossen Versicherungsbetrug in der Schweiz auf. An unserem letzten Ausflugstag brachte uns das Dampfschiff Lötschberg nach Brienz. Während der genussvollen Überfahrt konnte auch die Technik der Dampfmaschine bestaunt werden. An der Brienzer Seepromenade durften wir noch den Teilnehmern des Holzbildhauer-Symposiums über die Schultern schauen und ihre Kunstwerke bestaunen. Nach einer kurzen Fahrt kamen wir zur Aareschlucht. Auch hier konnte jeder so weit gehen, wie er mochte, und sich von der Enge der Schlucht und den imposanten Felswänden beindrucken lassen. Am Freitag hiess es bereits wieder Abschied nehmen.

Ein herzliches Dankeschön gilt unserem umsichtigen Chauffeur Walter, der uns mit seinen Erläuterungen und Geschichten zur jeweiligen Gegend unterhielt und uns wieder sicher ins Egni zurückbrachte. Ein ganz grosser Dank gilt auch dem Leiterteam. Ihr habt wirklich alles gegeben und für uns ein ganz tolles Programm zusammengestellt. Auch das Gesellige kam nie zu kurz. Vielen Dank euch dreien.


Ausflug zum Campus Galli vom 20. Juni

Reise ins Mittelalter

Am Samstag, dem 20. Juni 2026 unternahmen 22 Personen aus der Evangelischen und der Katholischen Kirchgemeinde eine Reise ins Baden-Württembergische Städtchen Messkirch. Ziel war der dort beheimatete Campus Galli. Der Campus ist eine frühmittelalterliche Grossbaustelle, auf der man mit den handwerklichen Techniken und Materialien des Mittelalters eine Klosteranlage baut und zwar nach dem St. Galler Klosterplan. Deswegen heisst der Ort Campus Galli, was man mit Feld des Gallus übersetzen könnte.

Der St. Galler Klosterplan ist eine Architekturzeichnung, die um das Jahr 800 im Kloster auf der Insel Reichenau entstanden ist. Seit dem Jahr 900 befindet sich der Plan im Besitz des Klosters St. Gallen. Die Klosterbaustelle in Messkirch hat somit auch etwas mit der Ostschweizer Geschichte zu tun.

Auf dem Campus Galli arbeiten eine Vielzahl von Freiwilligen, aber auch Festangestellte am Bau des Klosters. Die Bautätigkeit wird wissenschaftlich begleitet. Ziel ist es unter anderem das Bauen im Mittelalter besser zu erforschen.

Die ökumenische Reisegruppe aus unserer Gemeinde konnte an einer geführten Tour teilnehmen. Von einem kenntnisreichen Mitarbeiter der Klosterbaustelle gab es eine fundierte Einführung in die Geschichte der mittelalterlichen Gebäude, die bereits erstellt worden sind. Dabei wurde deutlich, mit welcher Akribie versucht wird, das Mittelalter nachzubilden. So wurden Felder gepachtet, um alte Getreidesorten anzupflanzen, mit deren zwei Meter langen Halmen die grosse Scheune ein Strohdach erhielt.

Alles, was verbaut wird, muss auf dem Campus angefertigt werden. So gibt es auf dem Gelände eine Schmiede, einen Steinmetz, Schreinerhandwerk, Küfer, Korbmacher usw.. Allen Handwerkerinnen und Handwerkern konnte man bei der Arbeit zuschauen. Gerne waren diese bereit, Fragen zu beantworten und sich in Gespräche verwickeln zu lassen.

Schnell war dann der Tag verflogen. Die Sonne schien zwar heiss, aber die Baustelle lag in einem Wald, wo die Bäume Schatten spendeten. Bereichert kehrte die Reisegruppe am späten Nachmittag wieder zurück ins heimische Egnach. Eine spannende Reise ins Mittelalter fand ihren Abschluss.


Ökumenische Pfingstwanderung vom 25. Mai 2026

Am Pfingstmontag waren bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen zwanzig Wanderinnen und Wanderer auf dem Gebiet der Gemeinde Egnach unterwegs. Die katholische und die evangelische Kirchgemeinde hatten wieder zur ökumenischen Pfingstwanderung eingeladen. Bei diesem Anlass geht es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern die Gemeinschaft und der persönliche Austausch untereinander stehen im Vordergrund. Gleichzeitig gilt es, die Landschaftsschönheiten der eigenen Gemeinde zu erkunden. So startete man am frühen Nachmittag an der Kirche Winzelnberg und wanderte über Birmoos nach Ladreute. Dort gab es bei Barbara und Hans Knopf ein Zvieri mit Zopf und Kuchen. Unter Bäumen war ein schöner Pausenhalt mit Festbänken eingerichtet. Ein ganz herzliches Dankeschön geht an die Gastgeberin und den Gastgeber. Gestärkt konnte hernach die zweite Etappe in Angriff genommen werden und zwar heimwärts über Neukirch zurück zum Winzelnberg. Die schöne Natur im Egnach, gute Gespräche und ein gemütliches Beisammensein unter Bäumen ergaben einen wunderbaren Nachmittag an Pfingsten. Allen, die zum Gelingen des Anlasses beigetragen haben, sei herzlich gedankt.

Evang. und Kath. Kirchgemeinde Egnach


Konfirmationen 26. April und 3. Mai 2026

Zweimal gleich und doch ganz persönlich

Rund um die Evangelische Kirche, war der Ablauf, an den vergangenen zwei Sonntagen, 26. April und 3. Mai, beide Male etwa gleich. Sonnenaufgang mit ruhigem Vogelgezwitscher. Vor neun Uhr besammelten sich eine Gruppe schön gekleideter junger Menschen. Das waren die Konfirmandinnen und Konfirmanden von diesem Jahr. Ebenfalls dabei zwei Frauen, eine mit einer grossen Kamera, das ist die Fotografin. Sie porträtiert die Jugendlichen an ihrem Konfirmationstag. Auf dem Gruppenbild ist auch ihre Pfarrerin, Simone Dors. Etwas später treffen immer mehr Leute in Festtagskleidern bei der Kirche ein. Das sind die Familien und Freunde der Konfis, die sich auf den Gottesdienst freuen. Die Gästeschar geht in die Kirche, die mit lachs-weissen Blumen geschmückt ist. Um 9.45 Uhr ziehen die jungen Frauen und Männer in die gut gefühlte Kirche ein. Die Gottesdienste sind sehr persönlich, da sie von den Jugendlichen mitgestaltet wurden. Vieles tragen sie selber vor, mit ihren eigenen Worten.

In der Predigt erzählt Simone Dors, dass die Konfirmation nicht nur der Abschluss, der evangelischen Grundausbildung, sondern auch eine Zusage ist. Nämlich die: «Du bist geschätzt und geliebt, so wie du bist. Ohne Leistungsausweis und ohne Rangliste». Jede Konfirmandin und jeder Konfirmand erhält persönliche Worte und einen Konfirmationsvers von der Pfarrerin und den Segen für die Zukunft.

Am Ende des Gottesdiensts verliessen zuerst die frisch konfirmierten jungen Menschen die Kirche und hinter ihnen die ganze Gesellschaft. Auf dem Vorplatz hatten schon fleissige Hände einen Apero bereit gemacht. Hier verweilten die Gottesdienstbesucher noch eine Weile, bei schönstem Frühlingswetter. Es wurden Glückwünsche ausgesprochen, Komplimente und Erinnerungsfotos gemacht. Gruppenweise verliessen die Gäste den Ort, um den Tag gemeinsam zu feiern und zu geniessen. Nachdem die Helfer:innen alles aufgeräumt hatten, wurde es wieder ruhig, rund um die Kirche in Neukirch, die jetzt um zwei wunderschöne Konfirmationstag reicher ist!


Rechnungsversammlung 29. April 2026

Am Mittwoch, dem 29. April 2026 fand die Rechnungsversammlung der Evangelischen Kirchgemeinde Egnach statt. In seinem Jahresbericht hielt Präsident Daniel Christen Rückschau auf ein erfolgreiches Jahr 2025 mit vielen schönen Anlässen und einem guten Miteinander in der Evang. Kirchgemeinde. Dabei dankte er den engagierten freiwilligen und angestellten Mitarbeitenden der Kirchgemeinde, die ein lebendiges Gemeindeleben möglich machten.

Anschliessend stellte Pflegerin Bea Nagel die Rechnung der Kirchgemeinde des Jahres 2025 vor. Die Rechnung schliesst bei einem budgetierten Aufwandsüberschuss von 31'700,-CHF mit einem Ertragsüberschuss von 51'966,- CHF ab. Die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger genehmigten einstimmig die Rechnung und beschlossen den Ertragsüberschuss wie folgt zu verwenden: 25'000,- CHF Einlage in die Vorfinanzierung der Orgelsanierung und 26'966,- CHF - Übertrag auf das Eigenkapital.

Im Anschluss stellte Christian Thesen, Mitarbeiter beim Aarauer Glockenbauer Rüetschi, die Pläne zur Erneuerung der Glockenklöppel im Turm der Neukircher Kirche vor. Seit einiger Zeit sind die beiden grossen Glocken im Turm wegen schadhafter Klöppel stillgelegt. Beim geplanten Austausch sollen neue innovative Klöppel eingebaut werden, die den Klang der Glocken deutlich harmonischer machen. Alle fünf Glocken sollen auf diese Weise verbessert werden. Eine Erneuerung der Klöppel steht dann erst wieder in hundert Jahren an. Die Versammlung genehmigte den Nachtragskredit von 43'000,- CHF zur Sanierung der Glockenanlage.

Anschliessend wurde die Gruppe «Gemeindegebet» für ihr Engagement geehrt. Regula Aeschlimann, Ursula Brühlmann, Barbara Knopf, Ursula Metzger und Regula Stacher nahmen die Ehrung entgegen. Die Versammlung schloss mit einem musikalischen Beitrag des Kirchenchors unter der Leitung des Dirigenten Markus Meier. Anschliessend traf sich die Versammlung zum gemütlichen Beieinander bei Kaffee und Kuchen im Kirchgemeindehaus.


Kirchen an der GEWA

Alle acht Jahre findet in Egnach die Gewerbeausstellung statt. Egnacher Betriebe zeigen, was sie tun und was sie können. Vereine und Institutionen stellen ihre Arbeit vor. Das ist alles sehr interessant und die Besucherinnen und Besucher staunten, was in der Gemeinde alles läuft, was produziert und geschafft und auf die Beine gestellt wird. Gleichzeitig bedeutet GEWA vier Tage der Begegnung und des gemeinsamen Feierns. GEWA ist darum nicht nur eine Gewerbeausstellung, sondern auch ein Fest, das Menschen miteinander verbindet und den Zusammenhalt in der Gemeinde stärkt.

Die Evangelische und die Katholische Kirchgemeinde waren mit einem ökumenischen Stand vor der Rietzelghalle dabei. Hier konnte man ins Gespräch kommen über die Kirche, über Gott und die Welt. Allerdings: Besonders lebhaft ging es an der Hüpfkirche zu und her. Sie wurde von den Jüngsten unter den GEWA-Besucherinnen und Besuchern in Beschlag genommen. Der Spassfaktor GEWA trat hier ganz unmittelbar zu Tage. Diakonin Kendra Philipp und viele jugendliche Mitarbeitende regelten das Geschehen und griffen auch helfend ein, wenn es sein musste.

Ein Höhepunkt war sicher aber auch der Ökumenische Gottesdienst im Festzelt am Sonntagmorgen. Er wurde geleitet von Pfarrerin Simone Dors und Diakon Christian Fischer. Als besonderer Gast stand Dr. Floh, die Spital-Clownin bzw. „Traumdoktorin“ von der Stiftung Theodora, auf der Bühne. Sie wurde von Nina Venten interviewt und berichtete mit viel Humor von Ihrer Arbeit. Pfarrerin Simone Dors sagte in ihrer Predigt: „Als Traumdoktorin geht man mit Phantasie und Humor auf die Menschen zu, auch mit der Fähigkeit einmal über sich zu lachen.“ Sie erhoffe sich diese Fähigkeit für alle menschlichen Begegnungen. „Ich wünsche uns ein weites Herz, dass wir einander stärken und trösten können“, so die Egnacher Pfarrerin.

Begleitet wurde der sehr lebendige Gottesdienst vom Chor „Klangfabrik“ unter der Leitung von Jris Pauli. Klassiker der Popmusik gaben dem Morgen eine besonders farbige Note.

Die beiden Kirchgemeinden haben vier schöne und intensive Tage erlebt, die mit der Hilfe von vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden beider Kirchen gemeistert wurden. In acht Jahren ist wieder GEWA. Die Kirchen in Egnach werden sicher wieder dabei sein.


Konflager 2026

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden verbrachten in den Frühlingsferien vom 7. bis 11. April ein erlebnisreiches Lager in der «Casa Moscia» am Lago Maggiore.

 

Am Dienstag versammelten wir uns um 8:30 Uhr am Romanshorner Bahnhof. Mit vollem Gepäck, guter Laune und viel Ambition stiegen wir in den Zug ein. Beim Lagerhaus angekommen, hatten wir Zeit, unser Zimmer einzurichten. Nach dem Einrichten der Zimmer lockerten wir die Stimmung mit Spielen auf. Danach hatten wir Freizeit und konnten am Ufer des Lago Maggiore Volleyball spielen oder sogar baden gehen. Am Abend durften wir uns am «All-you-can-eat»-Buffet satt essen. 

Am Mittwoch starteten wir den Tag wiederum mit einem leckeren Buffet, bei dem wir uns für das bevorstehende Programm stärken konnten. Anschliessend machten wir uns bereit für eine Wanderung. Bevor es losging, gab es einen Input. Wir beschäftigten wir uns mit den Themen «Selbstvertrauen» und «Angst». Danach begann unser Ausflug. Von Moscia aus fuhren wir mit dem Bus ins Maggiatal, wo wir gemeinsam wanderten und die Natur genossen. Nach einem aktiven Nachmittag kehrten wir mit dem Bus zurück in unser Lagerhaus. Dort blieb uns noch etwas Zeit zum Duschen und Ausruhen, bevor wir gemeinsam zu Abend assen. Den gelungenen Tag liessen wir schliesslich gemütlich mit einem lustigen Film ausklingen

Der Donnerstag begann mit freundlicher Musik. Wir sind putzmunter aufgestanden und sind fröhlich zum Frühstücksbüffet gelaufen. Nach diesem extrem gutem Frühstück fing es mit einer Pause an, danach hatten wir einen Input mit einer Geschichte die uns alle zum nachdenken brachte. Anschliessend wurden die vorbereiteten Spiele durchgeführt. In der Hälfte wurde eine Mittagspause eingelegt und nach diesem Event gab es Abendessen. Anschliessend sind wir zusammen nach Ascona gewandert und assen dort ein Glace. Als wir wieder zurückgekehrt sind hat uns ein Leiter aus seinem Leben erzählt. Berührt von der Geschichte gingen wir danach zu Bett. 

Am Freitag haben wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Locarno gemacht. Dort sind wir mit der Standseilbahn hoch zu der Wallfahrtskirche der Madonna del Sasso gefahren. Ein Kapuzinermönch erwartete uns dort. Er hat uns die Geschichte der Wallfahrtskirche erzählt. Am Nachmittag hatten wir Freizeit und konnten uns alleine in Locarno aufhalten. Manche von uns gingen Essen, manche shoppen und manche genossen einfach die Zeit am See. Zurück im Lagerhaus hatten wir nochmals Freizeit und konnten uns auf den Abschlussabend vorbereiten. Jedes Zimmer bekam den Auftrag, einen Programmpunkt zu gestalten. Wir haben mit «Limbo» begonnen, danach ging es weiter mit «Montagsmaler» und anschliessend "Bodenhöckerli". Nach einer kurzen Glace-Pause beendeten wir den Abend romantisch mit dem Spiel «Herzblatt» und einem Walzertanz. 

Am Samstagmorgen sind wir aufgestanden und haben uns gerichtet. Anschliessend gingen wir zum Frühstück. Danach fingen wir an zu putzen und haben gepackt. Um 10 Uhr mussten wir fertig sein. Das haben wir geschafft. Anschliessend ging es mit Bus und Zug zurück nach Romanshorn, wo wir abgeholt wurden. Es war ein richtig tolles Lager. 

 

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden


Nachbericht Religionsprojekte

Ein besonderer Höhepunkt im evangelischen Religionsunterricht sind die Reliprojekte im März, die in allen Jahrgangsklassen der Kirchgemeinde stattfinden. In diesem Jahr wurden folgende Projekte durchgeführt:

4. Klasse:
Die Schülerinnen und Schüler trafen sich am 4. März im Kirchgemeindehaus zum Projekt «Faszination Bibel». Eine eindrückliche Bibelausstellung, von einer 1,5 Meter großen Bibel bis hin zu einer mikroskopisch kleinen Ausgabe, eröffnete vielfältige Zugänge zum Thema. Im Mittelpunkt stand die Bibel als besonderes Buch: ihre Herkunft, Bedeutung und Vielfalt. An interaktiven Stationen konnten die Kinder stöbern, ausprobieren und sich austauschen. Kreative, spielerische und gemeinschaftliche Elemente rundeten den Nachmittag ab.

6. Klasse:
Am 11. März besuchte die 6. Klasse die Synagoge in St. Gallen. Rabbiner Shlomo Tikochinski führte durch das Gebäude und erklärte zentrale Aspekte des jüdischen Glaubens und Gottesdienstes. Viele Inhalte knüpften an den Religionsunterricht an, etwa die Figuren Abraham, Mose und David. Ein besonderes Highlight war das Betrachten einer Thora-Rolle.

7. Klasse:
Die 7. Klasse traf sich im Kirchgemeindehaus zu einem Gemeinschaftsprojekt. Nach einem gemeinsamen Kochen und Essen schauten die Jugendlichen den Film Freedom Writers. Anschließend tauschten sie sich über zentrale Themen wie Zusammenhalt, Vorurteile und Ausgrenzung aus.

8. Klasse:
Die 8. Klässlerinnen und Klässler arbeiteten in Kleingruppen selbstständig weiter: Mit einer „Hauskreis-Box“ trafen sie sich zweimal privat. Diese enthielt Snacks, Bibeltexte, Leitfragen und Materialien zur kreativen Gestaltung. Die Treffen wurden dokumentiert und inhaltlich reflektiert.

Als Ausgleich für den zusätzlichen Aufwand entfiel der reguläre Religionsunterricht vom 16. März bis zu den Frühlingsferien. Das Katechetik-Team ist überzeugt, mit diesen Projekten eine lebendige und abwechslungsreiche Ergänzung zum Unterricht im Schulzimmer geschaffen zu haben.


Einführung Abendmahl 29. März

Am Sonntag, dem 29. März um 9.45 Uhr fand in der Evangelischen Kirche in Neukirch ein Gottesdienst mit einer Abendmahlsfeier statt.

Im März finden im evangelischen Religionsunterricht verschiedene besondere Projekte statt. Eines davon ist die Einführung in das Abendmahl für die Kinder der 5. Klasse. Gemeinsam haben wir uns an einem Nachmittag mit der Herkunft und der Bedeutung des Abendmahles beschäftigt. Wir haben das jüdische Passamahl kennengelernt, aus dem das christliche Abendmahl entstanden ist. Ausserdem haben die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Tonkelche gestaltet. Angeleitet wurden sie dabei von der Töpferin Yvonne Bühler. Mit ihren eigenen bunten Kelchen werden die Kinder gemeinsam mit der Kirchgemeinde im Gottesdienst das Abendmahl feiern. Wir freuen uns auf diese Feier und laden Sie herzlich dazu ein.


Ökumenischer Suppentag vom 22. März

Der ökumenische Suppentag sammelt für Kenia

Am vergangenen Sonntag fand der ökumenische Suppentag statt. In der frühlingshaft geschmückten Rietzelghalle versammelten sich viele Kirchbürger aus der katholischen und der evangelischen Kirchgemeinde. Der kurzweilige und inspirierende Gottesdienst wurde von Simone Dors und Christian Fischer gehalten. Die vereinigten Kirchenchöre sangen unter anderem das Lied: „Salz in der Suppe“. So lief uns schon das Wasser im Mund zusammen und wir freuten uns auf den Zmittag danach. Zuerst stellte uns Michaela Njuguna-Hut zwei Spendenprojekte vor. „Holistic Families Kenya“ und das kenianische Projekt von Fastenopfer. Da Michaela schon lange in Kenia arbeitet, konnte sie uns genau beschreiben, was die Problematiken sind und wie diese beiden Projekte sie zu beseitigen versuchen. Die gesamten Spendeneinnahmen kommen hälftig diesen beiden Organisationen zu.

Mit einer feinen Suppe und Wienerli dürften wir den Hunger stillen und beim reichhaltigen Kuchenbuffet auch noch den „Glust“.

Die Kosten des ökumenischen Suppentags werden von der politischen Gemeinde Egnach und der evangelischen und der katholischen Kirchgemeinde getragen.

Vom Einrichten bis zum Abwaschen haben viele fleissige Hände mitgeholfen. Alle haben zu einem gelungenen Anlass beigetragen. Vielen Dank!