Ökumenischer Schulanfangs-Gottesdienst

Abwechselnd feiern die beiden Kirchen den ökumenischen Schulstartgottesdienst einmal in der evangelischen und einmal in der katholischen Kirche.
Auch dieses Jahr haben sich wieder Schülerinnen und Schüler zu diesem Segensgottesdienst eingefunden und sind in der evangelischen Kirche zusammen mit den ökumenischen Team aus den beiden Diakonen Mathias Hüberli und Christian Fischer und der Katechetin Iwona Koch der Frage nachgegangen «Wo ist Jesus?». Unser Schuljahr beginnt wieder, aber auch Jesus ist damals wissbegierig als 12-Jähriger in die Schule gegangen und hat sogar «Nachhilfeunterricht» bei den Schriftgelehrten in Jerusalem genommen. Dass das den nach ihm suchenden Eltern Sorge gemacht hatte, hatte der Jugendliche in seinem Fleiss gar nicht bemerkt.
In kleinen Gruppen haben unsere Schülerinnen und Schülern und auch die Erwachsenen sich Gedanken darüber gemacht, wen sie fragen, wenn sie Fragen haben. Oder was sie Jesus fragen würden, wenn er leibhaftig bei uns wäre.
Antworten wie «Wir fragen zuerst Google» waren zu erwarten, aber es war gut zu hören, dass doch auch die Familie oder Götti und Gotti  sehr wichtig sind, wenn es gilt Fragen zu klären. Aber auch das Gebet wurde verschiedentlich genannt, um Unsicherheiten zu überwinden. Auch die Antworten auf die Frage, was wir Jesus fragen würden, fielen naturgemäss vielfältig aus: Die Erwachsenen stellten mehrfach die Frage nach dem Leid der Welt, während die Kinder und Jugendlichen von Jesus wissen wollten, wie die Welt wirklich entstanden sei; wo Jesus heute wohne; sogar die Frage nach der Auferstehung wurde gestellt.
Unsere Fürbitten wurden wieder von den Erwachsenen gebetet: Für das neue Schuljahr, die Schülerinnen und Schüler, die Eltern, die Lehrerinnen und Lehrer; auch die Schule braucht unsere Fürbitten. Eltern, Lehrer, Pfarrer, Kirchenbehörde, Katechetinnen und Schulleitung brachten ihre Fürbitten dar und schliesslich wurden die Jungen durch den traditionellen Segenstunnel in das neue Schuljahr entlassen, nicht ohne vorher durch einen Apéro gestärkt zu werden. -Dieses Jahr wurde sogar die Möglichkeit angeboten, den Kirchturm zu erklettern und sich so einen ungewohnten Rundumblick über unser Dorf zu verschaffen.
Allen Mitbeteiligten unser herzliches Dankeschön: Der evangelischen Kirchgemeinde, der Mesmerin, dem Organist, den Jugendlichen für ihre Mithilfe, der Schule durch ihre Unterstützung und allen, die auch diesen Schulstartgottesdienst zu einem Segen für unser neues Schuljahr werden liessen.


Kids-SoLa in Trans (GR)

Vor der Rietzelghalle traf sich der Indianerhäuptling Abahachi mit dem Immobilienmakler Santa Maria, weil er nach einem Pub für seine Apachen suchte. Santa Maria schlug ihm ein Haus im Bergdorf Trans vor. Dahin begleiteten wir die beiden am Sonntag, 7. Juli. Das Haus war als Apachen-Pub zwar wunderbar geeignet, doch Santa Maria entpuppte sich als Schwindler, wie wir feststellen mussten. Das brachte uns in grosse Gefahr und wir mussten einmal sogar aus dem Haus fliehen und draussen in Blachenzelten übernachten, weil uns die Indianer vom Stamm der Schoschonen verfolgten. Nach vielen Abenteuern gelang es uns schliesslich, mit den Schoschonen Frieden zu schliessen, den Santa Maria zu überwältigen und den verborgenen Indianer-Schatz zu finden. So konnten wir am Samstag, 13. Juli wieder zu den friedlicheren Egnacher Flachland-Indianern zurückkehren.


Feldgottesdienst Muolen vom 30. Juni

Am 30. Juni fand bei schönstem Sommerwetter der ökumenische Feldgottesdienst in Muolen statt. Wieder war die Katholische Kirche Muolen und die Evangelische Kirche Egnach zu Gast im Weiler Winkensteig in Muolen. Schwester Bärbel Aichele und Pfarrer Gerrit Saamer hielten den Gottesdienst, der von der Musikgesellschaft Muolen umrahmt wurde. Nach dem Gottesdienst war auch für das leibliche Wohl gesorgt.


Seniorenferien 2019

Mit dem «Öpfelcar» fahren 32 Teilnehmer und vier Leiter ins Bündnerland. Nach einem Kaffeehalt in Pfäfers ist es noch eine knappe Stunde Fahrzeit, bis wir beim Hotel Fravi in Andeer ankommen. Unser Gepäck wird in der Hotelhalle abgestellt. Wir werden freundlich begrüsst. Schon bald gibt es ein feines Mittagessen. Eine Bündner Spezialität: Capuns! Nach dem Zmittag heisst uns der Hoteldirektor Mario Joch willkommen und erklärt uns Verschiedenes. Im Nu sind die Zimmerschlüssel verteilt. Wir können helle, frisch renovierte Räume beziehen. Das Gepäck befindet sich schon in den Zimmern. Später führt uns Marcel Bass in zwei Gruppen durch Andeer. Er weiss viel Interessantes zu erzählen über Hotel, Mineralbad und das Dorf. Oben bei der St. Michaelskirche haben wir einen wunderbaren Ausblick. Kurz vor dem Willkommenstrunk um 18 Uhr trifft unser Pfarrer Gerrit Saamer ein. Schon ist Nachtessenszeit. Ein feines Menü! Danach teilt uns das Leiterteam die Pläne und Startzeiten für den nächsten Tag mit. Am Montag treffen nacheinander alle zum Frühstück ein. Unser Pfarrer spricht uns Worte vom Miteinanderumgehen zu. Jedes findet ein Papierröllchen von Regula Stacher mit einem schönen Vers an seinem Platz. Kurz vor neun Uhr startet die Wandergruppe. Die Spaziergänger und Geniesser fahren mit dem Postauto eine Stunde später nach Lohn am Schamserberg. Dort gehen die Spaziergänger auf den Weg. Wir Geniesser erfreuen uns auf der Restaurantterrasse an der herrlichen Aussicht. Mit dem Postauto fahren wir nach Mathon. Alle treffen dort zum Mittagessen zusammen. Um ein Uhr fährt uns der Bus hinunter nach Zillis. Nach einer kurzen Bildschirminfo besichtigen wir die
Kirche mit der ältesten romanischen Decke, auf der viele Bilder sind. Dann zurück zum
Hotel. Von vielen wird das Bad im Aussenbereich genossen. Um halb sieben Uhr wieder
Nachtessen, danach Infos vom Team für den nächsten Tag.
Am Dienstag starten wir alle gut gelaunt zu unseren Ausflugszielen. Der harte Kern
wandert. Wir anderen fahren zur Haltestelle Rofflaschlucht. Speziell: Es geht durchs
Lokal, hinten raus auf den Weg zum Wasserfall. Beeindruckend, heisst es einhellig. Mit
dem Postauto geht es weiter nach Sufers. Die Wanderer gehen dort wieder los. Die Restlichen fahren bis Splügen. Mit dem Pfarrer dürfen sich die Spaziergänger bewegen. Der Rest kehrt gleich im Restaurant Bodenhaus
ein. Auf der schattigen Terrasse werden wir gut und schnell bedient. Wir geniessen
unser Essen und verweilen dort, bis auch die Spaziergänger eintreffen. Beim Haltestellen-Häuschen stossen auch etliche von den Wanderern wieder zu uns. In knapp 20
Minuten sind wir mit dem Postauto zurück in Andeer. Unser Pfarrer muss gegen Abend
wieder nach Neukirch zurückreisen. Bei einigen von der Gruppe ist wieder Baden angesagt. Nach dem Nachtessen wieder Infos vom Team und dann geht es zum Schlummertrunk.
Wie jeden Tag geniessen wir auch am Mittwoch das reichhaltige Frühstück. Ein schöner Morgengruss liegt wieder an jedem Platz.
Heute wird’s heiss! Die Wanderer brechen zuerst auf. Die anderen beiden Gruppen fahren mit dem Postauto. Der Chauffeur lenkt einfühlsam und präzise die schmale Strasse
rauf. Nach einer Fahrt durch Ausser- und Innerferrera und das Averstal kommen wir
in Juf an. Das ist das höchste Dorf Europas, 2126 m ü.M., das ganzjährig bewohnt ist.
Die Alpenflora ist eine Augenweide. Nach dem Kaffee im «Edelweiss» sitzen wir im
Schatten vor dem Lädeli. Dort haben wir gute Sicht auf den Wanderweg gegenüber und
können unsere Stärksten ankommen sehen.
Mit dem Bus geht’s nach Juppa. Im Restaurant Turtschi, wo wir Steinpilz-Risotto essen,
treffen wir die Gruppe vom Murmeliweg.
Das Postauto zurück nach Andeer wird von einem sympathischen Fahrer der vieles über
die Gegend erläutert. Beim Znacht tauschen wir unsere Eindrücke aus. Zum Abschluss offeriert uns das Hotel ein Glas Röteli, das wir im Hotelpark unter der 120-jährigen Buche
geniessen. Den vier Leitern, Gaby Tobler, Regula Stacher, Gerti Züllig und Hans Stacher,
danken wir herzlich. Sie haben alles hervorragend organisiert und uns gut betreut.
Am Donnerstag holt uns der Car ab. Der Chauffeur lädt uns mit Alphornklängen zum
Einsteigen ein. In Wildhaus machen wir Mittagshalt. Zur angesagten Zeit kommen
wir dankbar und glücklich in Neukirch und Egnach an.

Margrit Stäger


Rechnungsversammlung 13. Mai 2019

Nach der musikalischen Eröffnung durch den Kirchenchor unter der Leitung von Theo Stähli, begrüsste der Präsident Jürg Stacher die Anwesenden zu Versammlung. 53 stimmberechtigte Kirchbürger/innen hatten sich im Kirchgemeindehaus eingefunden.

In seinem Jahresbericht zählte Jürg Stacher die Ziele auf, die sich die Kirchenvorsteherschaft gesetzt hat. Schön ist, zu hören, dass fast alle erreicht wurden, zum Beispiel die Installation der neuen Akkustikanlage und die Einarbeitung der neuen Behördenmitglieder. Weiter wurden im Jahresbericht Themen erwähnt, mit welchen die Vorsteherschaft sich beschäftigt. Der Religionsunterricht von 111 Kindern aus verschiedenen Schulhäusern und Klassen ist aufwendig zu organisieren. Das Sommerlager für Kinder ab der 4.Klasse hat genügend Leiter, nur etwas knapp Teilnehmer. Im Leiterteam der Seniorenferien wird mit neuen Personen fleissig gearbeitet. Es wurden auch die Ziele genannt, an denen die Vorsteherschaft im Jahr 2019 arbeiten möchte. Da stehen weiter das Projekt «Eifach mitmache» zur Gewinnung von neuen Freiwilligen und das Überarbeiten des Archives mit Hilfe eines professionellen Archivars an. Durch die Wechsel in der Kirchenvorsteherschaft gibt es auch neue Zuständigkeiten in den Ressorts.

Die langjährige Pflegerin Monika Scherrer präsentierte die Rechnung 2018. Zuerst gab sie einige Erklärungen ab zum neuen Rechnungslegungsmodell HRM2. Mit übersichtlichen Grafiken erklärte sie die Zahlen der Rechnung 2018 und auch die Gründe, welche zum Gewinn von CHF 82'622.35 führten. Der Gewinn ist damit rund 73'600 höher ausgefallen, als budgetiert. Insbesondere der Ertrag aus der Grundstückgewinnsteuer hat zu diesem sehr guten Ergebnis geführt. Die Rechnung wurde von der Versammlung einstimmig genehmigt. Vom Gewinn werden 70'000 Franken für die Vorfinanzierung der Kirchendeckensanierung verwendet. Der Rest wird auf das Eigenkapital übertragen.

Nach 12 Jahren hat Edith Heller ihre Aufgabe als Hauswartin des Kirchgemeidehauses gekündigt. Der Präsident bedankte sich bei ihr für ihren fleissigen Einsatz. Ihre Arbeit war immer eine «saubere Sache» gewesen und wurde mit einem Blumenstrauss verdankt. Das Pensum als Messmerin wird Edith Heller erfreulicherweise beibehalten. Ihre Nachfolgerin als Hauswartin ist Katja Christen. Danach durfte Jürg Stacher noch zu einem 10-jährigen Jubiläum gratulieren. Das Paarehepaar Simone Dors und Gerrit Saamer sind in der Evangelischen Kirchgemeinde seit dem 1. Februar 2009 angestellt. Für ihr grosses Engagement zu Gunsten der Kirchgemeinde und der Kirchbürger/innen bedankte er sich und überreichte Blumen und Wein. Die Evang. Kirchgemeinde Egnach freut sich auf eine noch lange, gute Zusammenarbeit mit unserem Pfarrehepaar.

Unter Verschiedenem wurde erwähnt, dass im Jahr 2020 die vierjährige Legislatur abläuft. Monika Scherrer hat auf diesen Zeitpunkt ihren Rücktritt erklärt. Sie führt das Pflegerinnenamt dann seit 20 Jahren, was eine achtungsvolle Leistung ist! Die Vorsteherschaft bemüht sich, eine versierte Pflegerin oder einen versierten Pfleger zu finden.


März - Projekte im Religionsunterricht

Auch dieses Jahr durften die Religionsschülerinnen und -schüler der Mittelstufe in drei verschiedenen Projekten sich vertieft mit einem Thema befassen und einiges erleben, das über eine normale Relistunde hinausgeht:


Die Viertklässler unternahmen eine kleine Reise nach Meersburg und besuchten dort das Bibelmuseum. Sie durften ausprobieren, wie zur Zeit Gutenbergs gedruckt wurde. Man konnte alte, reichverzierte Bibeln bewundern und erfahren, wie klitzeklein die kleinste Bibel der Welt ist. Man fand sich auch mal in einem Nomadenzelt liegend und gespannt einer alten Geschichte lauschend.


Die Fünftklässler feierten als Abschluss ihres Abendmahl-Projektes am Sonntag, 31. März einen Abendmahlsgottesdienst. Sie konnten sich auf diese Feier vorbereiten, indem sie einiges über den Ursprung dieses Rituals erfuhren und eigene Becher töpferten. Diese bedingungslose Einladung an alle Menschen zum gemeinsamen Mahl mit Jesus überbrachten sie auch uns Kirchenbesuchern gleich zu Beginn mit einem Herz.


36 Sechstklässler (evangelische und katholische) besuchten an einem Mittwoch-Nachmittag die Synagoge in St.Gallen. Rabbiner Ben Chorin erzählte sehr lebendig und sympathisch die Geschichte des Judentums und seine Sicht von Gott. Alle durften sogar die Thora-Rolle berühren und wir hörten den Ton des Widderhorns, welches im Synagogengottesdienst benutzt wird.


JugendTreff - Disco beim MidnightSports

Um 20.00 Uhr wurde die letzte Veranstaltung der Saison 2018/19 des MidnightSports Egnach, eingeläutet. Zuvor wurde der Materialraum zu einer Disco umgewandelt, wo später tolle Tanz Aktivitäten und Spiele stattfanden. Die Disco wurde vom Kids- und Jugendtreff organisiert, welche bei der Ansprache einige Sätze sagten. Die Halle richteten die Coachs ein und es gab wie immer, für jedes Gemüt etwas. Zur Feier des Abends wurde draussen am Kiosk fleissig Popcorn, Schinken-Käse- und Nutella-Toast zum Verkauf angeboten.

Der Kids- und Jugendtreff konnte viele Teilnehmenden zu ihren Aktivitäten und Spiele animieren. Auch die Coachs machten mit und konnten so einige Teilnehmende motivieren mitzumachen.

(Aus dem Bericht von MidnightSports-Projektleiterin Angela Schmid)


Suppentag 2019

Suppentag und Jahresprojekt

Sonntag, 10. März, 10.15 Uhr

Am Suppentag richtete die Kirchgemeinde ihr besonderes Augenmerk auf die Not der Menschen in der 3. Welt. In unserem Familiengottesdienst wurde das Jahresprojekt der Kirchgemeinde vorgestellt. In diesem Jahr will die Kirchgemeinde ein Projekt von Brot für Alle unterstützen. Es geht um das sogenannte „Land Grabbing“ (Landraub). Lokale Bauernfamilien in Afrika und Asien verlieren ihr Land an international agierende Konzerne, die auf grossen Plantagen Palmöl produzieren. Brot für alle unterstützt die Familien, damit sie ihr Land behalten können. Wie jedes Jahr wurde im Anschluss an den Gottesdienst im Kirchgemeindehaus ein einfaches Mittagessen angeboten.