Ökumenischer Infoanlass zur Konzernverantwortungsinitiative

Im nächsten Jahr wird voraussichtlich an der Urne über die Konzernverantwortungsinitiative abgestimmt. Gerne möchten wir Sie über die Hintergründe dieser Urnenabstimmung informieren und Ihnen die Möglichkeit geben, sich aus christlicher Sicht ein Bild über die Machenschaften von Schweizer Grosskonzernen zu machen.

Fragen Sie sich, ob es notwendig ist, an der Urne über dieses Thema abzustimmen? Machen Sie sich Gedanken und bringen Sie Ihre Fragen an diese Veranstaltung mit. Herr Wiederkehr von Fastenopfer ist ein kompetenter Referent und kennt sich in dieser Thematik bestens aus.

 

Film «Sambia: Wer profitiert vom Kupfer?» und Informationen zur Konzernverantwortungsinitiative

 

Eine der grössten Schweizer Rohstofffirmen vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Ein Basler Konzern verkauft tödliche Insektizide und Fungizide, die bei uns schon lange verboten sind. Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative fordert eine Selbstverständlichkeit: die Achtung der Menschenwürde und die Bewahrung der Schöpfung.

Ökumenischer Filmabend mit Informationen zur Konzernverantwortungsinitiative und anschliessendem Apéro. Unser Gast ist Daniel Wiederkehr/Fastenopfer.

 

Datum: Freitag, 8. November 2019 um 19.00 Uhr

Ort: Evangelisches Kirchgemeindehaus, Amriswilerstrasse 3a, 9315 Neukirch-Egnach.


Familiengottesdienst zum Erntedank

Am Sonntag 27. Oktober feierte die Evangelische Kirchgemeinde einen farbenfrohen Erntedankgottesdienst. Die Kinder aus der Kinderwoche nahmen uns mit auf ihre abenteuerliche Reise mit Paulus. Anschliessend an den Gottesdienst wurden die Kirchenbürger/innen im Kirchgemeindehaus mit einem feinen Zmittag verwöhnt.

Vielen Dank an die vielen Kuchenspender/innen.


Kinderwoche 2019

Vom 7. bis 10. Oktober fand die Kinderwoche im Kirchgemeindehaus statt.

In diesem Jahr ging es um die Reisen des Paulus. Er war viel unterwegs, um Menschen von Gott zu erzählen. 

Die Kinder haben Dinge mit ihren Händen hergestellt, gesungen, gespielt, gegessen und ein Ausflug durfte auch nicht fehlen.


BeachCamp in Spanien

Vom 4. bis 13. Okt. fand das dritte BeachCamp in Cambrils (Spanien) statt gemeinsam mit den Gruppen aus Neukirch a.d.Thur / Schönholzerswilen sowie Kesswil – Uttwil – Dozwil. Diesmal waren 12 Teilnehmende dabei, die sich unter unserer Kirchgemeinde angemeldet hatten. Einmal mehr durften wir eine wunderbare Woche erleben. Das schöne, warme Wetter trug viel zu der positiven Stimmung bei wie die hervorragende Lagergemeinschaft, die interessanten Inputs und Gespräche, die Worship-Zeiten, wie die Zeit am Strand und die Nächte in den Bungalows ohne scharf definiertes Lichterlöschen. 


24 Stunden Gebet

Im Rahmen der überkonfessionellen Gebetsbewegung «Pray 19»  wurde vom Samstag auf Sonntag, 28./29. September im Saal des Kirchgemeindehauses von 20 Uhr bis 20 Uhr während 24 Stunden durchgehend gebetet. Rund 50 Beter/Innen beteiligten sich.
Am Samstag-Abend machten einige Personen aus dem Kirchenchor den Start und luden zu einem «offenen Singen» ein. Etwas später kam die Singgruppe, welche mit Klavier-Begleitung Lieder aus rise up plus sang. Die Nachtschicht von 24 Uhr bis 7 Uhr übernahm die Jugendgruppe. 8 Jugendliche und Mathias Hüberli verbrachten die Nacht im Jugendkeller mit Spaghetti-Essen, Film schauen, singen, usw. Mindestens ein Jugendlicher war aber ständig im Saal im Gebet vertieft. Während den Gottesdiensten am Sonntag-Vormittag war Pause im Kirchgemeindehaus. Danach waren wieder verschiedene (Klein-)gruppen und Einzelpersonen da und eine Stunde deckten die katholischen Rosenkranz-BeterInnen ab.
Der Saal wurde von Regula Stacher, Tim Fischer und Mathias Hüberli thematisch eingerichtet. So konnte man an einer Wand auf post-it-Zetteli schreiben, wofür man Gott dankbar ist. In einer Nische wurde für unser Land, Kanton und Ort gebetet, in einer Nische für verfolgte Christen. Ein schweres Thema waren auch obdachlose und verwahrloste Kinder. In der Bücherecke konnte man sich in bequemen Stühlen niederlassen und eine kleine Andacht oder einen Psalm lesen oder einfach still vor einem grossen Holzkreuz sitzen.
Am Sonntag-Abend um 20 Uhr versammelten sich die acht anwesenden BeterInnen dann bei der Feuerstelle hinter dem Kirchgemeindehaus zu einem abschliessenden «Unser Vater unser – Gebet».
Herzlichen Dank allen BeterInnen und allen, die Kuchen gebacken haben für die Kaffe-Stube!

Was ist Pray19?

Zu den Fotos.


Kirchenchorreise 2019

Wenn Engel reisen ….

weint der Himmel. So trösteten sich die Reiselustigen des Evang. Kirchenchores Egnach als sie sich bei Regen am 7. Sept. um 7.10 Uhr am Bahnhof Egnach trafen. Unter der Leitung von Regula Stacher ging es mit Bahn, Schiff und Postauto nach Amden.

Als wir in Unterterzen das Schiff bestiegen um nach Wesen zu fahren, drehte Petrus den Wasserhahn zu und wir durften aufhören, uns als Engel zu fühlen.

Im warmen Schiff stärkten wir uns mit Kaffee und Gipfeli und konnten so die Fahrt über den Walensee geniessen, das Farbenspiel von See und Bergen in Grau- und Grüntönen und die spektakulären Seerenbachfälle bewundern.

Von Weesen brachte uns das Postauto durch eine Galerie und über viele Kurven nach Amden Arvenbühl von 423 m auf über 1200 m!

Dort erwartete uns ein feines Mittagessen. Bestens gestärkt beschlossen die noch nicht Knieknackigen unter uns, einen Teilabstieg nach Weesen zu wagen und später wieder zu uns ins Postauto zu steigen.

Eine andere Gruppe blieb auf der Höhe und wanderte gemütlich zum Aussichtspunkt Chapf. Wunderschön die Sicht auf den See tief unter uns und die Berge rund herum.

Da! Was blinzelte plötzlich durch die Wolken? Die Sonne! So begleitete uns ein zunehmend lachender Himmel auf unserer Rückreise mit dem Postauto bis Ziegelbrücke und der Bahn via St. Gallen – Rorschach nach Egnach, wo wir um 18.39 Uhr ankamen.

Herzlichen Dank, Regula und Hans für die umsichtige Leitung. Wir haben das Schauen, Plaudern und Wandern sehr genossen.

Doris Brunschweiler


Schifffahrt 2019

Es ist schon fast Tradition, dass beim Schiffsausflug der Evangelischen Kirchgemeinde Egnach die Sonne vom Himmel lacht. So war es auch dieses Jahr, als 145 Personen mit der MS Thurgau auf den See gingen. Mit dabei waren wie jedes Jahr die Alterswohnheime Neukirch und Staubishub. Viele Bewohner kamen mit dem Rollstuhl. Das ist das Schöne an der Schifffahrt. An Bord hat es genug Platz für alle.

Pünktlich um 13.00 Uhr gleitet die Thurgau aus dem Romanhorner Hafenbecken. Die ersten Getränke werden bestellt. Die Schifffahrt ist eine Geniesserreise.

Es besteht keine Eile, das Schiff zieht gemächlich seine Bahn, und trotzdem vergeht die Zeit wie im Fluge. Und schon bald kommt das Ziel der Reise ins Sicht, Unteruhldingen mit seinem bekannten Pfahlbauerdorf. Die Häuser stehen auf Stelzen mitten im Wasser und bieten einen idyllischen Anblick. Man möchte meinen, es handele sich um ein Feriendorf am See. So idyllisch, wie sich das Dorf zeigt war das Leben der Pfahlbauer sicher nicht.

Die ersten Häuser des Dorfes entstanden schon unter wissenschaftlicher Begleitung in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Schon damals wollte man Geschichte lebendig machen.

Der Landgang erweist sich als sehr angenehm. Schnell findet sich ein Restaurant, wo unter Bäumen oder Sonnenschirmen ein Glace oder ein Kaffee genossen werden kann. Auch das Pfahlbaumuseum lädt zu einem Besuch ein. Nach zwei Stunden geht es zurück auf das Schiff, wo ein Imbiss serviert wird. Die Sonne steht schon tief, als die Thurgau in den Romanshorner Hafen einläuft. Ein schöner Tag geht zu Ende. Herzlichen Dank allen, die diese schöne Fahrt wieder ermöglicht haben.

 


Männergrill mit Beno Kehl

Als Pendant zum Frauenfrühstück organisiert die evangelische Kirchgemeinde seit Frühling einen Männergrill. Beim vierten und letzten Männergrill der Saison 2019 dürfen wir einen speziellen Gast begrüssen:
20 Jahre war Beno Kehl Franziskaner-Mönch, zuletzt auf dem Inseli Werd. Jetzt hat er eine Frau und zwei Kinder. Er ist in die evangelische Kirche eingetreten und hat sich in diesem Sommer in Sirnach konfirmieren lassen. Trotzdem möchte er aber gerne auch katholisch bleiben. Wie diese Entscheidungen zustande kamen und weitere Geschichten aus seinem spannenden Leben, erzählt Beno Kehl bei einer Bratwurst und einem Bier gerne allen interessierten Männern. Zum ungezwungenen Männer-Grill sind alle herzlich eingeladen – am Donnerstag, 29. August(nicht wie angekündigt am Freitag) bei der Grillstelle hinter dem evangelischen Kirchgemeindehaus (Amriswilerstr. 3a, Neukirch) von 19 bis ca. 21 Uhr. Bitte anmelden bis Dienstag, 27. Aug. bei Cédric Gsell:
Tel. 071 622 01 51 / cedricgsell@bluewin.ch
 Mathias Hüberli


See-Gottesdienst vom 18. August

Eine «grosse Familie» versammelte sich am Sonntagmorgen auf der Luxburgwiese im Schatten der Weiden. Als die Musikgesellschaft begann zu spielen, verschmolzen die aquarellartige See- und Bergkulisse mit den ruhigen besinnlichen Klängen der Bläser und stimmte ein auf die Nomadengeschichte von Abraham und Sarah.
Es ging um Aufbruch in das gelobte Land, den Aufbruch zu Neuem. Um den Aufbruch unserer neuen Relischülerinnen und -schüler ins Neuland Religionsunterricht. Sie waren es auch, die uns mit ihrem Theater mitnahmen ins Thema. Als Familie Gottes fühlten wir mit Abraham und Sarah die Verheissung: Gott zeigt euch den Weg, er zeigt euch schon jetzt etwas von seinem Ziel, er spricht euch Mut zu und segnet euren Weg.
Genau das taten wir auch für unsere Zweit- und Drittklässler in einem grossen Segenskreis. Gott behüte uns alle auf unserem Weg.
Das Wetter und die herrlich warme, vom Licht her schon spätsommerliche Stimmung, lud förmlich ein, den Gottesdienst gemeinsam ausklingen zu lassen mit einer Grillmahlzeit unter freiem Himmel.
Einen herzlichen Dank allen Mithelfern, die es ermöglichten, diesen so genussvollen Anlass durchführen zu können.
Annegret Schärer Dähler


Ökumenischer Schulanfangs-Gottesdienst

Abwechselnd feiern die beiden Kirchen den ökumenischen Schulstartgottesdienst einmal in der evangelischen und einmal in der katholischen Kirche.
Auch dieses Jahr haben sich wieder Schülerinnen und Schüler zu diesem Segensgottesdienst eingefunden und sind in der evangelischen Kirche zusammen mit den ökumenischen Team aus den beiden Diakonen Mathias Hüberli und Christian Fischer und der Katechetin Iwona Koch der Frage nachgegangen «Wo ist Jesus?». Unser Schuljahr beginnt wieder, aber auch Jesus ist damals wissbegierig als 12-Jähriger in die Schule gegangen und hat sogar «Nachhilfeunterricht» bei den Schriftgelehrten in Jerusalem genommen. Dass das den nach ihm suchenden Eltern Sorge gemacht hatte, hatte der Jugendliche in seinem Fleiss gar nicht bemerkt.
In kleinen Gruppen haben unsere Schülerinnen und Schülern und auch die Erwachsenen sich Gedanken darüber gemacht, wen sie fragen, wenn sie Fragen haben. Oder was sie Jesus fragen würden, wenn er leibhaftig bei uns wäre.
Antworten wie «Wir fragen zuerst Google» waren zu erwarten, aber es war gut zu hören, dass doch auch die Familie oder Götti und Gotti  sehr wichtig sind, wenn es gilt Fragen zu klären. Aber auch das Gebet wurde verschiedentlich genannt, um Unsicherheiten zu überwinden. Auch die Antworten auf die Frage, was wir Jesus fragen würden, fielen naturgemäss vielfältig aus: Die Erwachsenen stellten mehrfach die Frage nach dem Leid der Welt, während die Kinder und Jugendlichen von Jesus wissen wollten, wie die Welt wirklich entstanden sei; wo Jesus heute wohne; sogar die Frage nach der Auferstehung wurde gestellt.
Unsere Fürbitten wurden wieder von den Erwachsenen gebetet: Für das neue Schuljahr, die Schülerinnen und Schüler, die Eltern, die Lehrerinnen und Lehrer; auch die Schule braucht unsere Fürbitten. Eltern, Lehrer, Pfarrer, Kirchenbehörde, Katechetinnen und Schulleitung brachten ihre Fürbitten dar und schliesslich wurden die Jungen durch den traditionellen Segenstunnel in das neue Schuljahr entlassen, nicht ohne vorher durch einen Apéro gestärkt zu werden. -Dieses Jahr wurde sogar die Möglichkeit angeboten, den Kirchturm zu erklettern und sich so einen ungewohnten Rundumblick über unser Dorf zu verschaffen.
Allen Mitbeteiligten unser herzliches Dankeschön: Der evangelischen Kirchgemeinde, der Mesmerin, dem Organist, den Jugendlichen für ihre Mithilfe, der Schule durch ihre Unterstützung und allen, die auch diesen Schulstartgottesdienst zu einem Segen für unser neues Schuljahr werden liessen.


Kids-SoLa in Trans (GR)

Vor der Rietzelghalle traf sich der Indianerhäuptling Abahachi mit dem Immobilienmakler Santa Maria, weil er nach einem Pub für seine Apachen suchte. Santa Maria schlug ihm ein Haus im Bergdorf Trans vor. Dahin begleiteten wir die beiden am Sonntag, 7. Juli. Das Haus war als Apachen-Pub zwar wunderbar geeignet, doch Santa Maria entpuppte sich als Schwindler, wie wir feststellen mussten. Das brachte uns in grosse Gefahr und wir mussten einmal sogar aus dem Haus fliehen und draussen in Blachenzelten übernachten, weil uns die Indianer vom Stamm der Schoschonen verfolgten. Nach vielen Abenteuern gelang es uns schliesslich, mit den Schoschonen Frieden zu schliessen, den Santa Maria zu überwältigen und den verborgenen Indianer-Schatz zu finden. So konnten wir am Samstag, 13. Juli wieder zu den friedlicheren Egnacher Flachland-Indianern zurückkehren.


Feldgottesdienst Muolen vom 30. Juni

Am 30. Juni fand bei schönstem Sommerwetter der ökumenische Feldgottesdienst in Muolen statt. Wieder war die Katholische Kirche Muolen und die Evangelische Kirche Egnach zu Gast im Weiler Winkensteig in Muolen. Schwester Bärbel Aichele und Pfarrer Gerrit Saamer hielten den Gottesdienst, der von der Musikgesellschaft Muolen umrahmt wurde. Nach dem Gottesdienst war auch für das leibliche Wohl gesorgt.


Seniorenferien 2019

Mit dem «Öpfelcar» fahren 32 Teilnehmer und vier Leiter ins Bündnerland. Nach einem Kaffeehalt in Pfäfers ist es noch eine knappe Stunde Fahrzeit, bis wir beim Hotel Fravi in Andeer ankommen. Unser Gepäck wird in der Hotelhalle abgestellt. Wir werden freundlich begrüsst. Schon bald gibt es ein feines Mittagessen. Eine Bündner Spezialität: Capuns! Nach dem Zmittag heisst uns der Hoteldirektor Mario Joch willkommen und erklärt uns Verschiedenes. Im Nu sind die Zimmerschlüssel verteilt. Wir können helle, frisch renovierte Räume beziehen. Das Gepäck befindet sich schon in den Zimmern. Später führt uns Marcel Bass in zwei Gruppen durch Andeer. Er weiss viel Interessantes zu erzählen über Hotel, Mineralbad und das Dorf. Oben bei der St. Michaelskirche haben wir einen wunderbaren Ausblick. Kurz vor dem Willkommenstrunk um 18 Uhr trifft unser Pfarrer Gerrit Saamer ein. Schon ist Nachtessenszeit. Ein feines Menü! Danach teilt uns das Leiterteam die Pläne und Startzeiten für den nächsten Tag mit. Am Montag treffen nacheinander alle zum Frühstück ein. Unser Pfarrer spricht uns Worte vom Miteinanderumgehen zu. Jedes findet ein Papierröllchen von Regula Stacher mit einem schönen Vers an seinem Platz. Kurz vor neun Uhr startet die Wandergruppe. Die Spaziergänger und Geniesser fahren mit dem Postauto eine Stunde später nach Lohn am Schamserberg. Dort gehen die Spaziergänger auf den Weg. Wir Geniesser erfreuen uns auf der Restaurantterrasse an der herrlichen Aussicht. Mit dem Postauto fahren wir nach Mathon. Alle treffen dort zum Mittagessen zusammen. Um ein Uhr fährt uns der Bus hinunter nach Zillis. Nach einer kurzen Bildschirminfo besichtigen wir die
Kirche mit der ältesten romanischen Decke, auf der viele Bilder sind. Dann zurück zum
Hotel. Von vielen wird das Bad im Aussenbereich genossen. Um halb sieben Uhr wieder
Nachtessen, danach Infos vom Team für den nächsten Tag.
Am Dienstag starten wir alle gut gelaunt zu unseren Ausflugszielen. Der harte Kern
wandert. Wir anderen fahren zur Haltestelle Rofflaschlucht. Speziell: Es geht durchs
Lokal, hinten raus auf den Weg zum Wasserfall. Beeindruckend, heisst es einhellig. Mit
dem Postauto geht es weiter nach Sufers. Die Wanderer gehen dort wieder los. Die Restlichen fahren bis Splügen. Mit dem Pfarrer dürfen sich die Spaziergänger bewegen. Der Rest kehrt gleich im Restaurant Bodenhaus
ein. Auf der schattigen Terrasse werden wir gut und schnell bedient. Wir geniessen
unser Essen und verweilen dort, bis auch die Spaziergänger eintreffen. Beim Haltestellen-Häuschen stossen auch etliche von den Wanderern wieder zu uns. In knapp 20
Minuten sind wir mit dem Postauto zurück in Andeer. Unser Pfarrer muss gegen Abend
wieder nach Neukirch zurückreisen. Bei einigen von der Gruppe ist wieder Baden angesagt. Nach dem Nachtessen wieder Infos vom Team und dann geht es zum Schlummertrunk.
Wie jeden Tag geniessen wir auch am Mittwoch das reichhaltige Frühstück. Ein schöner Morgengruss liegt wieder an jedem Platz.
Heute wird’s heiss! Die Wanderer brechen zuerst auf. Die anderen beiden Gruppen fahren mit dem Postauto. Der Chauffeur lenkt einfühlsam und präzise die schmale Strasse
rauf. Nach einer Fahrt durch Ausser- und Innerferrera und das Averstal kommen wir
in Juf an. Das ist das höchste Dorf Europas, 2126 m ü.M., das ganzjährig bewohnt ist.
Die Alpenflora ist eine Augenweide. Nach dem Kaffee im «Edelweiss» sitzen wir im
Schatten vor dem Lädeli. Dort haben wir gute Sicht auf den Wanderweg gegenüber und
können unsere Stärksten ankommen sehen.
Mit dem Bus geht’s nach Juppa. Im Restaurant Turtschi, wo wir Steinpilz-Risotto essen,
treffen wir die Gruppe vom Murmeliweg.
Das Postauto zurück nach Andeer wird von einem sympathischen Fahrer der vieles über
die Gegend erläutert. Beim Znacht tauschen wir unsere Eindrücke aus. Zum Abschluss offeriert uns das Hotel ein Glas Röteli, das wir im Hotelpark unter der 120-jährigen Buche
geniessen. Den vier Leitern, Gaby Tobler, Regula Stacher, Gerti Züllig und Hans Stacher,
danken wir herzlich. Sie haben alles hervorragend organisiert und uns gut betreut.
Am Donnerstag holt uns der Car ab. Der Chauffeur lädt uns mit Alphornklängen zum
Einsteigen ein. In Wildhaus machen wir Mittagshalt. Zur angesagten Zeit kommen
wir dankbar und glücklich in Neukirch und Egnach an.

Margrit Stäger


Rechnungsversammlung 13. Mai 2019

Nach der musikalischen Eröffnung durch den Kirchenchor unter der Leitung von Theo Stähli, begrüsste der Präsident Jürg Stacher die Anwesenden zu Versammlung. 53 stimmberechtigte Kirchbürger/innen hatten sich im Kirchgemeindehaus eingefunden.

In seinem Jahresbericht zählte Jürg Stacher die Ziele auf, die sich die Kirchenvorsteherschaft gesetzt hat. Schön ist, zu hören, dass fast alle erreicht wurden, zum Beispiel die Installation der neuen Akkustikanlage und die Einarbeitung der neuen Behördenmitglieder. Weiter wurden im Jahresbericht Themen erwähnt, mit welchen die Vorsteherschaft sich beschäftigt. Der Religionsunterricht von 111 Kindern aus verschiedenen Schulhäusern und Klassen ist aufwendig zu organisieren. Das Sommerlager für Kinder ab der 4.Klasse hat genügend Leiter, nur etwas knapp Teilnehmer. Im Leiterteam der Seniorenferien wird mit neuen Personen fleissig gearbeitet. Es wurden auch die Ziele genannt, an denen die Vorsteherschaft im Jahr 2019 arbeiten möchte. Da stehen weiter das Projekt «Eifach mitmache» zur Gewinnung von neuen Freiwilligen und das Überarbeiten des Archives mit Hilfe eines professionellen Archivars an. Durch die Wechsel in der Kirchenvorsteherschaft gibt es auch neue Zuständigkeiten in den Ressorts.

Die langjährige Pflegerin Monika Scherrer präsentierte die Rechnung 2018. Zuerst gab sie einige Erklärungen ab zum neuen Rechnungslegungsmodell HRM2. Mit übersichtlichen Grafiken erklärte sie die Zahlen der Rechnung 2018 und auch die Gründe, welche zum Gewinn von CHF 82'622.35 führten. Der Gewinn ist damit rund 73'600 höher ausgefallen, als budgetiert. Insbesondere der Ertrag aus der Grundstückgewinnsteuer hat zu diesem sehr guten Ergebnis geführt. Die Rechnung wurde von der Versammlung einstimmig genehmigt. Vom Gewinn werden 70'000 Franken für die Vorfinanzierung der Kirchendeckensanierung verwendet. Der Rest wird auf das Eigenkapital übertragen.

Nach 12 Jahren hat Edith Heller ihre Aufgabe als Hauswartin des Kirchgemeidehauses gekündigt. Der Präsident bedankte sich bei ihr für ihren fleissigen Einsatz. Ihre Arbeit war immer eine «saubere Sache» gewesen und wurde mit einem Blumenstrauss verdankt. Das Pensum als Messmerin wird Edith Heller erfreulicherweise beibehalten. Ihre Nachfolgerin als Hauswartin ist Katja Christen. Danach durfte Jürg Stacher noch zu einem 10-jährigen Jubiläum gratulieren. Das Paarehepaar Simone Dors und Gerrit Saamer sind in der Evangelischen Kirchgemeinde seit dem 1. Februar 2009 angestellt. Für ihr grosses Engagement zu Gunsten der Kirchgemeinde und der Kirchbürger/innen bedankte er sich und überreichte Blumen und Wein. Die Evang. Kirchgemeinde Egnach freut sich auf eine noch lange, gute Zusammenarbeit mit unserem Pfarrehepaar.

Unter Verschiedenem wurde erwähnt, dass im Jahr 2020 die vierjährige Legislatur abläuft. Monika Scherrer hat auf diesen Zeitpunkt ihren Rücktritt erklärt. Sie führt das Pflegerinnenamt dann seit 20 Jahren, was eine achtungsvolle Leistung ist! Die Vorsteherschaft bemüht sich, eine versierte Pflegerin oder einen versierten Pfleger zu finden.


März - Projekte im Religionsunterricht

Auch dieses Jahr durften die Religionsschülerinnen und -schüler der Mittelstufe in drei verschiedenen Projekten sich vertieft mit einem Thema befassen und einiges erleben, das über eine normale Relistunde hinausgeht:


Die Viertklässler unternahmen eine kleine Reise nach Meersburg und besuchten dort das Bibelmuseum. Sie durften ausprobieren, wie zur Zeit Gutenbergs gedruckt wurde. Man konnte alte, reichverzierte Bibeln bewundern und erfahren, wie klitzeklein die kleinste Bibel der Welt ist. Man fand sich auch mal in einem Nomadenzelt liegend und gespannt einer alten Geschichte lauschend.


Die Fünftklässler feierten als Abschluss ihres Abendmahl-Projektes am Sonntag, 31. März einen Abendmahlsgottesdienst. Sie konnten sich auf diese Feier vorbereiten, indem sie einiges über den Ursprung dieses Rituals erfuhren und eigene Becher töpferten. Diese bedingungslose Einladung an alle Menschen zum gemeinsamen Mahl mit Jesus überbrachten sie auch uns Kirchenbesuchern gleich zu Beginn mit einem Herz.


36 Sechstklässler (evangelische und katholische) besuchten an einem Mittwoch-Nachmittag die Synagoge in St.Gallen. Rabbiner Ben Chorin erzählte sehr lebendig und sympathisch die Geschichte des Judentums und seine Sicht von Gott. Alle durften sogar die Thora-Rolle berühren und wir hörten den Ton des Widderhorns, welches im Synagogengottesdienst benutzt wird.


JugendTreff - Disco beim MidnightSports

Um 20.00 Uhr wurde die letzte Veranstaltung der Saison 2018/19 des MidnightSports Egnach, eingeläutet. Zuvor wurde der Materialraum zu einer Disco umgewandelt, wo später tolle Tanz Aktivitäten und Spiele stattfanden. Die Disco wurde vom Kids- und Jugendtreff organisiert, welche bei der Ansprache einige Sätze sagten. Die Halle richteten die Coachs ein und es gab wie immer, für jedes Gemüt etwas. Zur Feier des Abends wurde draussen am Kiosk fleissig Popcorn, Schinken-Käse- und Nutella-Toast zum Verkauf angeboten.

Der Kids- und Jugendtreff konnte viele Teilnehmenden zu ihren Aktivitäten und Spiele animieren. Auch die Coachs machten mit und konnten so einige Teilnehmende motivieren mitzumachen.

(Aus dem Bericht von MidnightSports-Projektleiterin Angela Schmid)


Suppentag 2019

Suppentag und Jahresprojekt

Sonntag, 10. März, 10.15 Uhr

Am Suppentag richtete die Kirchgemeinde ihr besonderes Augenmerk auf die Not der Menschen in der 3. Welt. In unserem Familiengottesdienst wurde das Jahresprojekt der Kirchgemeinde vorgestellt. In diesem Jahr will die Kirchgemeinde ein Projekt von Brot für Alle unterstützen. Es geht um das sogenannte „Land Grabbing“ (Landraub). Lokale Bauernfamilien in Afrika und Asien verlieren ihr Land an international agierende Konzerne, die auf grossen Plantagen Palmöl produzieren. Brot für alle unterstützt die Familien, damit sie ihr Land behalten können. Wie jedes Jahr wurde im Anschluss an den Gottesdienst im Kirchgemeindehaus ein einfaches Mittagessen angeboten.