Ökumenisches Spur8 - Glaubensseminar

Sieben Freitag-Abende und einen Abschluss-Gottesdienst sieht das Konzept von Spur8 vor. 24 Personen haben sich angemeldet und trafen sich abwechslungsweise im evangelischen und katholischen Kirchgemeindehaus in Neukirch bzw. Steinebrunn. Nach einem lockeren Steh-Imbiss gab es jeweils ein rund 30-minütiges Referat mit PowerPoint-Bildern zu Themen wie «Sinn», «Glaube» oder «Jesus». Danach wurde das Gehörte in Gesprächsgruppen vertieft, hinterfragt oder auch mit persönlichen Erlebnissen ergänzt. Aufgrund der zahlreichen Anmeldungen gab es vier Gesprächskreise, die sich in verschiedene Räume verteilten. Zu einem gemeinsamen Abschluss trafen sich dann nochmal alle im Saal. Die ersten sechs Abende fanden vom 7. Febr. bis 13. März statt. Der siebte Abend, sowie der Abschluss-Gottesdienst konnten nach dem langen Unterbruch im August noch nachgeholt werden.
 
Herzlichen Dank dem Team mit sechs Personen und ebenfalls allen Teilnehmenden für eure aktive und wertschätzende Beteiligung! Aufgrund der zahlreichen, positiven Rückmeldungen überlegen wir uns, nächstes Jahr wieder etwas zu organisieren.
 
Mathias Hüberli
Diakon, evang. Kirchgemeinde Egnach
für das Spur8-Team


Begrüssung der 3. Klässler und erster Jugend-Gottesdienst für 5. Klässler

Normalerweise findet die Begrüssung der neuen Relischüler (3.Klässler, bzw. 2.Klässler von Muolen) beim Seegottesdienst statt. Dieser konnte in diesem Jahr nicht durchgeführt werden. Stattdessen wurden die 3.Klässler im kleineren Rahmen begrüsst: am 25. August in einem Gottesdienst mit ihren Eltern in der Kirche. Fast der gleiche Gottesdienst fand nochmal am 28.  August mit den 5.Klässlern und ihren Eltern statt. Die 5.Klässler beginnen nämlich mit dem Sammeln von Baustein-Stempeln, bzw. mit Besuchen von (Jugend-) Gottesdiensten.
 
Inhaltlich ging es um die Geschichte von dem jungen Samuel, der beim alten Priester Eli aufwächst und Gottes Stimme kennenlernt (1.Samuel 1-3). Die gemeinen Söhne von Eli kamen in einem Rollenspiel zum Einsatz: Sie nahmen den Besuchern des Tempels einfach ihre Opfergaben weg und begingen grosses Unrecht. Also teilte Gott Samuel mit, dass er das Unrecht von den beiden Söhnen nicht ungestraft bleiben lasse.
Die Kinder durften sich während ein paar Minuten – wie Samuel - mit einem Kissen im Chorraum vorne in der Kirche hinlegen. Die Kissen durften sie am Schluss behalten als Erinnerung an Samuel, der Gottes Stimme erkannte.
Wenn wir ganz gut hinhören und achtsam sind, können auch wir Gottes Stimme manchmal hören tief in unserem Herz drin.

Fotos dazu finden sie hier.

Mathias Hüberli


Ökumenischer Schulanfangs-Gottesdienst

Am Sonntag-Nachmittag vor dem Schulbeginn (9. Aug.) sah es in der katholischen Kirche aus, wie auf einer Baustelle. Gleich zu Beginn wurde eine Theaterszene gespielt, wo Bauarbeiter ihre Unlust ausdrückten, bei der Hitze nach den Ferien wieder so hart zu arbeiten. Sie entschieden sich dann, ihre Arbeit einfach so schnell wie möglich zu erledigen. Entsprechend instabil wurde das Kartonhaus. Die dröhnende Orgel kündigte ein aufziehendes Gewitter an, welches unser Kartonhaus tatsächlich zerstörte. Das biblische Gleichnis vom «Haus auf Sand bzw. Haus auf Fels» und der kurze Input nahmen Bezug auf die Theaterszene: Wer seine Entscheidungen auf das Fundament Jesus Christus baut, der baut sein Lebenshaus solide. Danach konnten die Kinder und Jugendlichen die Kartonhäuser selber auf festem Grund richtig aufbauen. Einige Lehrpersonen und Schulleiter baten Gott um seinen Segen fürs neue Schuljahr. Zum Schluss konnten alle Schülerinnen und Schüler eine Legofigur mitnehmen, welche auf einem festen Legostein standen. Fotos finden sie hier.
 
Mathias Hüberli


Kirchgemeindeversammlung vom 17. August

Die geplante Rechnungsversammlung der evangelischen Kirchgemeinde musste Corona bedingt vom 28. April auf den 17. August verschoben werden.

Eröffnet wurde die Versammlung durch Miroslava Grundelova auf dem E-Piano.

Um 20.00 Uhr konnte der Präsident Jürg Stacher 50 Stimmberechtigte für einmal in der frisch renovierten Kirche begrüssen.

Zügig führe der Präsident durch die ersten Traktanden und berichtete in seinem Jahresbericht von den Zielen der Kirchgemeinde. Nicht ganz alle Ziele der Kirchenvorsteherschaft wurden erreicht. So ist das Echo bei «einfach mitmachen» noch immer Bescheiden und auch für den Kindergottesdient in Egnach und fürs «Fiire mit de chline» konnten keine neuen HelferInnen gefunden werden. In der Statistik führte der Präsident aus das wieder ca. 3000 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet wurden. Zum Schluss seines Berichts bedankte er sich bei den vielen Freiwilligen sowie bei den Mitarbeitern der Kirchgemeinde.

Monika Scherrer präsentierte nach 20 Jahren als Kirchenpflegerin ihre letzte Jahresrechnung. Erfreulich schloss die Rechnung mit einem kleinen Rückschlag von CHF 532.- war doch ein Defizit von CHF 37'600.- budgetiert.

Alle 4 Jahre werden alle Behördenmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Für die zurücktretende Kirchenpflegerin Monika Scherrer stellte sich Beatrice Nagel zur Verfügung. Alle übrigen Kirchenvorsteherschaftsmitglieder haben sich erfreulicherweise zur Wiederwahl zur Verfügung gestellt. Für die zurücktretenden Rechnungsrevisoren Christian Aldrovandi und Kathrin Züllig haben sich Andrea Müller und Claudia Windlin zur Verfügung gestellt. Als Suppleanten konnten Nadja Stüdle und Monika Scherrer gewonnen werden. Alle Personen wurden ehrenvoll in ihren Ämtern bestätigt, sowie in ihre neuen Funktionen gewählt.

Während der Auszählung der Stimmen informierte Peter Rüegger über die soeben abgeschlossen Renovation der Kirchendecke. Herzlichen Dank dafür.

Geehrt wurden in diesem Jahr folgende Personen: Christian Aldrovandi und Kathrin Züllig für ihre Tätigkeit als Rechnungsrevisoren, Patrick Meisser sowie Katja und Cédric Gsell für ihr Engagement als Leiter und Helfer in diversen Kinder- und Jugendlagern. Sowie Monika Scherrer für ihre 20 Jahre Tätigkeit als Kirchenpflegerin. In diesen 20 Jahren hat Monika 20 Budgets sowie 20 Rechnungsabschlüsse erstellt, ca. an 225 Sitzungen der Kirchenvorsteherschaft teilgenommen und vor einem Jahr unser Rechnungssystem auf HRM2 erstellt. Wir danken Monika ganz herzlich für ihr sehr grosses Engagement für die evangelische Kirchgemeinde. Wir werden ihr enormes Wissen und ihre schnelle Auffassungsgabe in der Kirchenvorsteherschaft vermissen.

Um 21.35 konnte der Präsident die Versammlung schliessen. Zum Schluss spielte Frau Miroslava Grundelova nochmals auf dem E-Piano.

Wegen dem Coronavirus musste auf Kaffee und Kuchen verzichtet werden. Maja Niklaus hatte dafür für alle Kirchenbürger ein Guetzli gebacken.

Fotos der Kirchgemeindeversammlung finden sie hier.


Kinder-SoLa 2020

Alles begann an einem normalen Sonntag. Eine Schar fröhliche Kinder aus den Kirchgemeinden Neukirch-Egnach & Kesswil-Dozwil & Uttwil traf sich in Egnach zur Besammlung fürs Sola 2020. Bevor die besten Plätze im Car belegt werden konnten, bekamen wir Besuch von Asterix & Obelix und weiteren Galliern. Während sie die Kinder begrüssten, stiegen plötzlich demonstrierende Umweltschützer aus dem Car aus. Was hatte das auf sich? Als bemerkt wurde, dass den Galliern ein wertvolles Mitglied, nämlich ihr Druide Miraculix fehlte, wurden sie skeptisch! Hatten diese Umweltschützer rund um 'Gretix' etwa ihren Druiden Miraculix entführt um mit seiner Hilfe einen klimaneutralen Treibstoff zu entwickeln?
Asterix & Obelix und das Gallierdorf brauchten die Hilfe aller Kinder um das Geheimnis zu lösen und ihren Druiden Miraculix zu befreien!

Nachbericht SoLa 2020 SoLa 2020 lesen. Fotos finden sie hier.

Ein Fotoabend findet am Freitag, 4. September um 19Uhr statt im evangelischen Kirchgemeindehaus Kesswil (direkt neben der Kirche). Herzliche Einladung an alle Interessierten!


Reliprojekte der Primarschüler

In diesem Jahr konnte nur etwa die Hälfte der Reliprojekte durchgeführt werden:
 
Der erste Projektnachmittag zur Abendmahl-Einführung der 5. Klässler fand am 3. März statt. Da wurde im Kirchgemeindehaus ein Passa-Mahl gefeiert und die Bedeutung der Speisen erklärt, die an den Auszug der Israeliten aus Ägypten erinnern. Danach wurde der Tisch gewechselt und die Geschichte vom letzten Abendmahl erzählt und wie Jesus dem Brot und dem Wein eine ganz neue Bedeutung gegeben hat. Dieses Programm dauerte etwa eine Stunde mit einer Klassenhälfte. Die andere Hälfte war in der Zeit in der Töpferwerkstatt von Yvonne Bühler und durfte ihre eigenen Tonkelche töpfern. Der zweite Projektnachmittag sowie der Abendmahls-Gottesdienst können nicht wie geplant stattfinden, werden aber zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
 
Das 6. Klass-Projekt führte uns am 11. März nach St.Gallen. Dort zeigte uns Rabbiner Tavia Ben-Chorin die Synagoge, inklusive den Tora-Rollen. An vielen Punkten, die er nannte, konnten die Schüler aus ihrem Wissen vom Religions-Unterricht anknüpfen. So zum Beispiel bei den «zehn Geboten» oder dem Gebot der Nächstenliebe. Zum Schluss liess der Rabbiner das Schofarhorn ertönen, eines der ältesten Instrumente, das bis heute zu verschiedenen jüdischen Feiertagen geblasen wird.
 
Leider konnte wegen dem Ausfall von Schule und Religionsunterricht der zweite Teil der Abendmahls-Einführung und auch das 4.Klass-Projekt zum Sinnorama Winterthur nicht stattfinden.

Fotos finden sie hier.
 
Mathias Hüberli


Ökumenischer Suppentag vom 1. März

Auch ein Coronar-Virus konnte die Menschen aus der evangelischen und katholischen Pfarrei kaum abhalten, zum ökumenischen Gottesdienst in der Rietzelghalle zu kommen und miteinander Suppe zu teilen und das Fastenopfer, bzw. Jahresprojekt zu unterstützen.
Erfreulich viele Menschen kamen am Sonntag zusammen. Unterstützt vom gemeinsamen Singen mit den beiden Kirchenchören, abwechselnd geleitet von den beiden Dirigenten.
Die ökumenische 5. Reli-Klasse von Matthias Hüberli und Iwona Koch brachten uns das Thema «Wasser in Afrika» durch ihr Anspiel nahe. Mühevoll schleppten die Kinder Kanister mit Wasser nach vorne und verteilten das Wasser auf den Tischen.
Während des Gottesdienstes wurden die beiden Projekte von Fastenopfer (Brunnen in Madagskar) und von FH Schweiz (Brunnen in Uganda) vorgestellt. Beide Projekte versuchen das lebensnotwendige Gut «Wasser» in Afrika für die Menschen erreichbar zu machen.
Grosser Dank gebührt VreniRutishauser für ihr Engagement in Uganda und ihre lebensnahe Vermittlung der Situation in Afrika, dem OK, das die Rietzelghalle hergerichtet hat, allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, der Gemeinde Egnach, den Kirchenchören, allen Spenderinnen und Spendern für Blumen und Material,  und nicht zuletzt den Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesuchern, die mit ihren Spenden unsere Projekte finanzieren. Es war wieder ein gelungener ökumenischer Anlass.

Fotos finden sie hier.


Christian Fischer und Simone Dors