Berichte 2012


PraiseCamp12

Wir wenigen Teilnehmer/Innen aus Neukirch-Egnach schlossen uns mit der Gruppe aus Neukirch a.d.Thur zu einer grossen Gruppe „Neukirch“ zusammen. In dieser Gruppe erlebten wir vom 27. Dez. bis 1. Jan. 2013 sechs unvergessliche Tage am PraiseCamp im OLMA-Areal. 4300 junge Menschen ab 13 Jahren reisten für diese Tage aus der ganzen Deutschschweiz nach St.Gallen. 

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PraiseCamp steht nicht nur für viele junge, begeisterte Christen, stimmungsvolle Konzerte oder für Übernachten mit Hunderten in einer Halle. In Halle 9.0 schliefen 1500 Jungs! Zum wiederholten Mal durften wir am PraiseCamp auch erleben, wie Jugendliche tiefe Erfahrungen mit Gott machen konnten. Immer wieder hören wir Aussagen wie folgende:
Ich habe zum ersten Mal ... 
... das Gefühl gehabt, dass Gott mir ganz nahe ist und zu mir spricht.
... den Mut gehabt, offen über meinen Glauben zu reden.
... laut für andere gebetet und für mich beten lassen.
... gelernt, meine Batterien ganz von Gott auffüllen zu lassen.
... mich entschieden, Jesus in meinem Leben wirken zu lassen.
Allein diese kleine Auswahl an Aussagen lassen uns mit grosser Dankbarkeit Gott gegenüber zurückblicken und mit Vorfreude aufs PraiseCamp 2014 vorausschauen.



Evangelische Kirchgemeinde Egnach genehmigt Budget

Mit einem Kanon eröffnete der Kirchenchor gemeinsam mit den Anwesenden die Budgetversammlung. Der Präsident Jürg Stacher begrüsste 50 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Das Budget 2013 wurde durch die Pflegerin Monika Scherrer vorgestellt und erläutert. Es wird ein Rückschlag von Fr. 19‘120.00 budgetiert. Das vorliegende Budget ist von der Kirchgemeindeversammlung einstimmig genehmigt worden. Für das Traktandum Wahlen mehr...

wurde den Versammlungsteilnehmern bereits zu Beginn ein Stimmzettel abgegeben. Die Kirchenvorsteherschaft schlägt die Kandidatin Michaela Schoch-Härter aus Muolen als Mitglied in die Kirchenvorsteherschaft vor. Michaela Schoch-Härter stellte sich kurz vor und wurde mit 50 Stimmen ehrenvoll gewählt. Die evangelische Kirchenvorsteherschaft ist wieder komplett. Verena Wenzel wurde nach 30jähriger Unterrichtsarbeit mit grossem Applaus geehrt und in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Katja Christen wurde aus dem Leiterteam des Kindergottesdienst verabschiedet. Beat Ackermann wurde seine Arbeit als Administrator der Homepage verdankt. Roger Rohner informierte, dass die Aussenrenovation des Pfarrhauses abgeschlossen ist und die Kosten eingehalten worden sind. Die Denkmalpflege und die Gemeinde Egnach beteiligen sich an den Kosten für dieses Schutzobjekt. Die Ressortleiterin Gaby Tobler orientierte die Versammlungsteilnehmer, dass die Einladungen für die Seniorenferien nach Weihnachten versandt werden.

Präsident Jürg Stacher bedankt sich zum Abschluss der Versammlung bei allen für das Engagement in der Kirchgemeinde Egnach. Vor dem Schlusslied rief Doris Brunnschweiler die Anwesenden auf, für den Kirchenchor Werbung zu machen. Männerstimmen sind sehr gefragt. Nach dem Lied wurden die Anwesenden traditionell zu Kaffee und Kuchen eingeladen.


Kerzenziehen 2012


  Vom 24. bis 28. November wurde der Keller des Kirchgemeindehauses mit Hilfe von Schulklassen wiederum in eine Kerzenwerkstatt verwandelt. Als erste durften die 20 erwachsenen Mitarbeitenden am Freitagabend sozusagen eine exklusive Öffnungszeit zum Ausprobieren nutzen. In den folgenden fünf Tagen vom Samstag bis Mittwoch fanden mehrere Hundert Kinder und Erwachsene den Weg zum Kerzenkeller. Es wurde eifrig mit Farben und Wachs gespielt, neue und altbewährte Formen und Farbkombinationen ausprobiert und rund 130 Kilogramm Wachs verarbeitet. 
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Neu wurde die Kaffeestube erweitert und durch die längeren Öffnungszeiten verteilte sich der Ansturm besser. Bei weitem am wenigsten Besucher kamen am Samstag. Da konnte in ganz gemütlicher Atmosphäre gearbeitet werden. Danach kamen von Tag zu Tag mehr Leute. 
Ein herzlicher Dank gilt allen Mitarbeitenden! Falls auch sie nächstes Jahr gerne ein paar Stunden mitwirken wollen, dürfen Sie sich gerne jetzt schon bei Mathias Hüberli provisorisch voranmelden. Vorkenntnisse sind dazu nicht notwendig.

Mathias Hüberli
diakon@kirche-egnach.ch
Tel. 071 477 13 55

Erster Kreuz & Quer - Gottesdienst vom 2. Dezember 2012

Fotos sind online.
Am ersten Adventssonntag fand in der evangelischen Kirche Neukirch zum zweiten Mal ein spezieller Gottesdienst unter dem Namen „kreuz und quer“ statt. Das Thema „König“ begleitete die zahlreichen Besucherinnen und Besucher durch diesen etwas anderen Gottesdienst, welcher von einem Team rund um Pfarrerin Simone Dors und Diakon Mathias Hüberli vorbereitet und gestaltet wurde.
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Schon beim Eintreten erhielten alle Besucherinnen und Besucher eine Krone. Diese konnte später mit einem speziellen Wunsch versehen und irgendwo in der Kirche deponiert werden. In einem kurzen Theater nahmen die Schauspielerinnen alle mit auf die Suche nach dem König. Die eine konnte es nicht erwarten, zum König zu kommen, die andere hatte alle Zeit der Welt und liess sich gar nicht zur Eile überreden. Dazwischen wurden immer wieder moderne Lieder gesunden, begleitet von einer Singgruppe, Judith Keller auf dem E-Piano und Flavia Hüberli auf dem Cajòn. Die Liedtexte dazu wur-den mit dem Beamer an die Wand projiziert. Eine Möchtegern-Königin träumte davon, wie viele Die-ner sie benötigen würde, um alle ihre leidigen täglichen Ämtchen delegieren zu können und suchte unter den Gottesdienstbesucherinnen und –besuchern nach möglichen Kandidat/innen für diese Aufgaben. Dabei verteilte sie aber auch noch weitere Kronen, um möglichst viele „Mitkönige und –königinnen“ zu haben. Auf dem Bibelsofa lasen drei Personen aus drei verschiedenen Generationen Texte aus der Bibel vor. Im Anschluss an diesen spannenden, unterhaltenden und abwechslungsrei-chen Gottesdienst wurde beim Ausgang Punsch ausgeschenkt und es konnte mit dem wärmenden Getränk noch einige Zeit an der Kälte geplaudert werden. Im nächsten Jahr werden weitere „kreuz und quer“-Gottesdienste folgen. Mit diesen etwas anderen Gottesdiensten mit modernerer Musik sollen alle Generationen angesprochen werden.


Kids packten gegen 60 Weihnachtspäckli

Kinder und Jugendliche unserer Kirchgemeinde packten am Jugend-Gottesdienst vom 9. Nov. gegen 60 Weihnachtspäckli. Die Geschenke werden in den nächsten Wochen von Hilfswerken in der ganzen Schweiz eingesammelt und in verschiedenen Ländern Osteuropas verteilt. Unsere Päckli gehen an Kinder aus armen Familien, die teilweise noch nie ein Weihnachtsgeschenk erhalten haben.
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Süssigkeiten, Bsicuits, Schreibzeug, Zahnpaste und Zahnbürste, Seifen, Spielzeug, warme Kleidungsstücke waren einige der vorgegebenen Inhalte der Pakete. Einiges wurde vor dem Jugend-Gottesdienst auf Kosten der Kirchgemeinde eingekauft, die Kinder und Jugendlichen brachten noch vieles mehr. Und wie viel da zusammenkam: Die Gabentische waren richtig überhäuft! Nach einem kurzen Einblick in die Aktion Weihanchstpakete (www.weihnachtspaeckli.ch) ging es ans packen. Von jedem vorgegebenen Gegenstand einen in die Schuhschachtel, Deckel drauf und schön verpacken. Mit ein paar kleinen Sachen und einer Stunde Aufwand können wir so vielen Kindern in Osteuropa eine grosse Freude bereiten. Herzlichen Dank allen Spendern und Spenderinnen von Paketinhalten und natürlich Euch Kindern und Jugendlichen für Euren Einsatz!


 

Erntedank in der Evangelischen Kirchgemeinde

Am Sonntag, 28. Oktober 2012 feierte die Evangelische Kirchgemeinde das Erntedankfest mit einem Familiengottesdienst. Die Kirche war gut besucht und die engagierten Sängerinnen und Sänger vom Chor Amazonas trugen sehr zur heiteren und fröhlichen Atmosphäre bei. Moritz Tanner, Landwirt aus Siebeneichen, berichtete farbig und anschaulich von der Erntezeit. Dabei weiter....

betonte er, dass trotz aller Fachkenntnis und der Möglichkeiten der modernen Landwirtschaft der Ernteerfolg nicht bis ins letzte Detail steuerbar ist, sondern sich auch immer einem Höheren verdankt. Pfarrer Gerrit Saamer wies in seiner Predigt darauf hin, dass Gott nicht nur für das Wachsen und die Entwicklung der Pflanzen sorgt, sondern auch die Sorge um das Wohl des Anderen in unser Herz gepflanzt hat.

Selber ernten konnten die Kinder im Gottesdienst. Durch einen Tunnel durften sie unter die Erde kriechen um Kartoffeln zu suchen, um dann zur Apfelernte noch auf eine Leiter zu steigen. Beim anschliessenden Abendmahl gab es ein besonderes Brot. Kinder aus Kirchgemeinde hatten es während der Kinderwoche in den Herbstferien gebacken. Das Brot war ein kleines Zeichen dafür, dass Menschen aufgefordert sind, für einander zu sorgen.

Nach dem Gottesdienst lud die Kirchgemeinde zum Mittagessen ein, das Mitglieder der Vorsteherschaft vorbereitet hatten. Ein feines Essen im Kirchgemeindehaus rundete so einen schönen Morgen ab und liess den Schnee und den frühen Kälteeinbruch vergessen, der am vergangenen Sonntag so gar nicht zum goldenen Herbst und zur Erntezeit passen wollte. Die Evangelische Kirchgemeinde dankt allen, die zum Gelingen des Erntedankes beigetragen haben.


Kinderwoche 2012 
Spannende Tage erlebten 29 Kinder bei der Kinderwoche der Evangelischen Kirchgemeinde in den Herbstferien. An vier Tagen drehte sich alles um die Erlebnisse der biblischen Ruth und ihrer Schwiegermutter Noomi. In kleinen Theaterszenen erlebten die Kinder wie zwei Menschen auch in schwierigen Lebenssituationen zusammenhalten. „Freundschaft ist, wenn man einander vertraut“, betonte folglich auch eine kleine Teilnehmerin. Ausserdem mehr...
ging es um das Thema Kornernte, da Ruth in der Not nichts anderes übrig blieb als auf den Feldern die liegengebliebenen Ähren aufzusammeln. Bei einem Ausflug in die alte Wassermühle in Stachen konnte die Gruppe dann erfahren, wie unsere Vorfahren das Korn gemalen haben. Wie es vor über 3000 Jahren zur Zeit von Ruth zuging, erlebten die Kinder anhand einer mit Egli-Figuren gestellten Szene im Kirchgmeindehaus, bei der u.a. ein Dreschschlitten mit zwei Ochsen davor, ein Drescher bei der Arbeit und das Mahlen des Korns mit zwei handbetriebenen Mahlsteinen ansprechend gezeigt wurde. 
Neben diesen Erlebnissen wurde noch viel gesungen, gespielt und gebaut. Besonders schön war ein Klangspiel, bei dem die Kinder viele kleine Nägel in ein Holzbrettchen einschlagen mussten, die man mit einer Murmel zum klingen bringen konnte. Das hörte sich dann an wie Regentropfen. Und damit aber das Korn wachsen kann braucht es ja auch Wasser. Und das regnete dann während der vier Tage reichlich vom Himmel herab. Aber alle Niederschläge konnten die Kinder und das Leitungsteam nicht davon abhalten, eine wunderschöne Kinderwoche zu verleben. Und so wurde sogar noch auf einem kräftigen Feuer grilliert und Popcorn gemacht. 
Ein herzlicher Dank geht an das Leitungsteam und an alle Kinder, die dabei waren. Weiter Fotos finden Sie auf der Bildergallerie.


Auf dem Schiff, 29. August

Immer im August organisiert die Evangelische Kirchgmeinde Egnach eine Schifffahrt auf dem Bodensee. Das Ziel der diesjährigen Fahrt war Hagnau. Gleichwohl muss das Wort Ziel unter Vorbehalt sehen. Denn eigentlich ist auch bei dieser Reise der Weg das Ziel. Und dieser Weg ging einmal mehr über einen spiegelglatten See bei strahlendem Sonnenschein. 
Angenehmer kann man einen Tag
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im August fast nicht begehen. Das Schiff zieht ruhig seine Bahn, ein leichter Wind bringt Kühlung, man sitzt bei guten Gesprächen beieinander und dazu gibt es kühle Getränke. Das macht den Reiz dieser Fahrt aus und auch in diesem Jahr war das Schiff komplett ausgebucht. 
Nach eineinhalb Stunden auf dem See geht es an Land. Das idyllische Winzerdörfchen Hagnau lädt zu einem Spaziergang ein. Wein aus Hagnau hat seit Jahrhunderten Tradition und auch heute noch gibt es 60 Winzerfamilien, die auf 145 Hektar Wein anbauen. Seit 1881 tun sie das in einer Winzergenossenschaft, der ersten in Baden. 
Nach zwei Stunden geht es wieder zurück auf das Schiff. Ein Besatzungsmitglied zählt die Ausflügler, keiner fehlt und so geht es gemächlich zurück in Richtung Romanshorn. Ein Imbiss wird gereicht und in guter Gesellschaft vergeht die Zeit im Fluge, so dass alsbald schon die MS Thurgau in die Einfahrt ihres Heimathafens einläuft. Schön war es auch dieses Jahr wieder. Und hoffentlich sehen wir uns nächstes Jahr wieder auf dem Schiff. 
Ihr Gerrit Saamer


 Erster Jugend-Gottesdienst der 5. Klässler, 7. September


Die neuen 5.Klässler besuchten mit ihren Eltern zusammen ihren ersten Jugend-Gottesdienst. Am 7.Sept. lagerten über 50 Schüler im Kirchgemeindehaus rund um den Teich Betesda. Dort erlebten alle, wie sich der Mann fühlte, der 38 Jahre lang krank bei diesem Teich lag und schliesslich von Jesus geheilt wurde.
Anschliessend an den Jugend-Gottesdienst wurden die 5. Klässler und ihre Eltern über das Bausteine-Sammeln informiert. Wer wollte, durfte sich für ein Jahr lang gratis das Abo der Bibellesehilfe „Guter Start“ bestellen.



Diplomfeier "unserer" iMove - Teilnehmer/Innen, 24. August


 
27 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19 Jahren haben am Freitagabend in Weinfelden das „iMove“ Diplom der Evangelischen Landeskirche Thurgau empfangen. In knapp einjähriger Ausbildung haben sie ihre Selbstkompetenz gestärkt und Führungskompetenz erworben. Mehr....
Thomas Alder vom Amt für Gemeindejugendarbeit der Evangelischen Landeskirche Thurgau, betont, dass Jugendliche gern Verantwortung übernehmen: „Vorausgesetzt, wir lassen sie und befähigen sie dazu“, fügt er bei. Deswegen unterstützt die Landeskirche ihre örtlichen Kirchgemeinden und bietet iMove-Kurse für Jugendliche an. „iMove“ heisst „ich bewege mich“ und möchte Jugendliche motivieren, sich in Richtung Verantwortung und Leitung zu bewegen. Kursabsolvent Simon brennt bereits darauf: „Im bevorstehenden Jugendlager werde ich einiges anders machen als im letzten Lager, wo ich mich ohne Führungskenntnis engagiert habe.“

Zwei Ziele
27 Jugendliche und neun Kirchgemeinden haben sich auf das Angebot eingelassen, welches zwei Ziele fokussiert: einerseits die Förderung der Jugendlichen, andererseits die Entwicklung der Gemeinde. Deswegen ist die Ausbildung ein gemeinsames Projekt der örtlichen Kirchgemeinden und der Landeskirche. Die Gemeinde bietet das Praxisumfeld, wo die Jugendlichen eingesetzt werden, z.B. Kindergottesdienst, Jungschi, Bibelwoche, Jugendlager, Teenagerclub, Konfirmationsunterricht und -lager oder Jugendtreff. Jede Gemeinde hat sich verpflichtet, die jugendlichen Kursteilnehmenden im Rahmen der Ausbildung fachlich zu begleiten. Die theoretischen Grundlagen vermittelte das Amt für Gemeindejugendarbeit im Kurs, welcher sich an den Bedürfnissen, Begabungen aber auch den individuellen Grenzen der jungen Menschen orientierte. 

Mut zur Kritik belohnt
Serena gesteht, dass sie sich jetzt eher getraut, vor Leute hin zustehen und zu reden. Linda meint: „ich habe viel vom Erfahrungsschatz der beiden Kursleiter profitiert.“ Ein Kursteilnehmer hat spezielle Inputs zur Andachtsgestaltung vermisst. Sein Mut zur Kritik hat sich gelohnt. Spontan klärte Alder das Bedürfnis ab und bot an, dem Wunsch nachzukommen. Die Einladung folgt. 

An der Diplomabschlussfeier nahmen auch Pfarrerinnen und Diakone, die persönlichen Coaches der Jugendlichen, teil. Mit Überreichen des Diploms unter Mitwirkung von Kirchenrätin Ruth Pfister wird den 13 jungen Frauen und 14 jungen Männern bescheinigt, dass sie Führungskompetenz erworben haben. Pfister bedankt sich bei den Jugendlichen für ihr Engagement und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen: „Wir in den Kirchgemeinden brauchen euch und euren Move!“

Die 13 jungen Frauen und 14 jungen Männer engagieren sich in folgenden Kirchgemeinden: 
Aadorf-Aawangen: Patrik Gasser, Simon Graf; Alterswilen-Hugelshofen: Joel Blättler, Jasmin Hess, Iris Lüchinger, Melina Perren; Amriswil-Someri: Florian Baltensberger, Kai Hofmänner, Denis Schmitt; Bischofszell-Hauptwil: Natascha Hug; Felben: Meret Dörflinger; Kreuzlingen: Donika Blay, Jenni Breimeier, Addisa Hebeisen, Serena Rinaldi, Angela Widmer; Neukirch-Egnach: Linda Egger, Andreas Gloor, Katja Humbel, Michael Humbel; Neukirch an der Thur: Pascal Fahrni, Angelo Fässler, Yvonne Kappeler; Thundorf: Fabian Derungs, Dominik Ehrbar, Matthias Ehrbar, Daniel Kirchmeier.


Seegottesdienst vom 19. August


 
Bei schönstem Wetter fand letzten Sonntag in der Luxburg der Seegottesdienst statt. Trotz der sehr warmen Temperaturen nahmen recht viele Gottesdienstbesucherinnen und –besucher daran teil. Die Hauptpersonen an diesem speziellen Gottesdienst waren die neu in den Religionsunterricht eintretenden Drittklässlerinnen und Drittklässler. Auf farbigen Schmetterlingen hatten die Eltern den Kin-dern ihre Wünsche bereits im Voraus mit auf den Weg gegeben.  mehr...
In einem kurzen, anschaulich inszenierten Theater spielten die Kinder zusammen mit den Unterrichtenden Simone Dors, Doris Günther, Yvonne Huber und Mathias Hüberli die Geschichte um Zachäus nach. Zachäus war ein jüdischer Zolleinnehmer in Jericho und ein reicher Mann. Als Jesus in die Stadt einzog, wollte auch er sehen, wer dieser Jesus ist. Die vielen Leute versperrten ihm jedoch die Sicht. Deshalb stieg er auf einen Baum. Jesus sah ihn und lud sich zu ihm ein. Die Leute murrten, dass Jesus bei einem Sünder einkehrte. Daraufhin gelobte Zachäus, sein Geld unter den Armen zu verteilen. Da machten alle zusammen ein Fest. Symbolisch für das Verteilen des Geldes erhielt jede Gottesdienstbesucherin und jeder Gottesdienstbesucher eine Goldmünze aus Schokolade. Zusammen mit Ihren Eltern wurde den Kindern Gottes Segen für Zeit im Religionsunterricht mit auf den Weg gegeben und die Fürbitten für die Kinder gesprochen. Die Musikgesellschaft begleitete die Lieder während dem Gottesdienst und spielte zum Abschluss noch einige Stücke. Verdankenswerterweise durfte die Kirchgemeinde auch dieses Jahr wieder das Zelt und die Infrastruktur der Dorfvereinigung benutzen. Bei Wurst, Brot, Nussgipfel und Kaffee liessen die Besucherinnen und Besucher den Vormittag ausklingen. Die schöne Lage am See in der Luxburg liess den Gottesdienst auch dieses Jahr wieder zu etwas ganz besonderem werden. 


Ökumenischer Schulanfangs-Gottesdienst vom 12. August

Auffällig viele Kartonschachteln standen beim ökumenischen Schulanfangs-Gottesdienst in der evangelische Kirche. Auf dieser Baustelle herrschte schlechte Laune, weil die Sommerferien vorbei sind. Zum Glück handelte es sich nur um ein Theäterlein mit vier Bauarbeitern. Diese bauten das Kartonhaus dann einfach schnell, schnell und völlig lustlos auf. Doch so etwas kann nicht gut gehen und beim ersten Windhauch stürzte die ganze Konstruktion ein. Die Kinder und Jugendlichen durften sich schliesslich auch selbst im Bauen üben. So erlebten alle Besucher einen abwechslungsreichen Familien-Gottesdienst zum Thema „worauf wir solid bauen können“ (Matthäus 7,24-27).
 


Sommerlager in Engi, Robin Hood


 
Wiederum zogen in der ersten Ferienwoche 35 Kinder mit 11 Leitern ins SoLa der evang. Kirchgemeinde. Schon am ersten Tag wurde von Robin Hood und seinen Leuten im Wald ums Ferienheim Gufelstock Hütten als Lager errichtet. In den Tagen darauf übten wir uns fleissig im Bogenschiessen und anderen Sportarten. Wir bauten auch unsere eigenen Bögen mit Pfeilen und Fackeln. Mit den Fackeln wagten wir uns einmal auf einen nächtlichen Marsch durch die dunklen Wälder. Auf der grossen Wanderung kamen wir nach Elm.    mehr...
Dort führte uns eine Gondelbahn auf 1485 m.ü.M., von wo wir mit geländegängigen Trottinetts 465 Meter den Hügel hinunterrasten. Unser Besuch in der Badi musste im späten Nachmittag wegen einem Gewitter abgebrochen werden. Dafür bot sich die Gelegenheit für ein freundschaftliches Fussballspiel gegen einheimische Jugendliche auf dem Fussballplatz neben der Badi. Auch ein Geländespiel, viele weitere Wettkämpfe und Spiele und die beliebte Abschlussdisco fehlten natürlich nicht. Gottseidank gelang dies alles ohne einen einzigen Unfall! 
Eine Foto-Cd vom Lager kann für 2.- Fr. bestellt werden bei Mathias Hüberli: diakon@kirche-egnach.ch oder Tel. 071 477 13 55